Die Europäische Kommission hat das Risiko für eine sichere Ernährung in Europa erkannt. Erst im Mai hatte die EU-Kommission einen Düngemittel-Aktionsplan vorgelegt. Ziel ist es, die Abhängigkeit Europas bei Mineraldüngern von Importen zu verringern. 

Zu den zahlreichen geplanten Maßnahmen gehört, im Rahmen einer EU-Partnerschaft die Produktionskapazitäten auszubauen. Die Versorgung mit Ammoniak, Harnstoff sowie anderen relevanten Düngemitteln soll diversifiziert, die heimische Produktion von Kali und Phosphat ausgebaut werden. 

Allerdings gibt es Kritik an dem Aktionsplan. Nach Auffassung des Europäischen Bauernverbandes (COPA) reichen die Maßnahmen bei Weitem nicht aus, um eine sichere Versorgung der Landwirtschaft mit Mineraldünger zu wettbewerbsfähigen Preisen sicherzustellen.