Als Leopold Mozart im Jahr 1769 mit seinem Sohn Wolfgang Amadé die erste große Reise nach Italien (Dezember 1769 bis März 1771) antrat, so hatte er ein klares Bild vor Augen: Aus seinem Wunderkind sollte ein etablierter Komponist werden. Zum bereits dritten Mal würdigt die Internationale Stiftung Mozarteum diese wegweisende Italienreise mit der Teilnahme an der Sommertournée des Ensemble Bella Musica. Die Talente des Pre-College der Universität Mozarteum Salzburg wandern auf den Spuren des jungen Musikus und erwecken die Klangwelt Mozarts an jenen Stätten zum Leben, die auch Wolfgang Amadé vor 256 Jahren besuchte. 

Mit im Gepäck haben die Musiker zwei Kostbarkeiten aus der Sammlung der Stiftung Mozarteum. Mozarts Dalla Costa-Violine sowie seine Kindergeige erklingen dieser Tage deshalb erstmals in Rom: Bei der Generalaudienz am Mittwoch auf dem Petersplatz wurde zum Einzug des Heiligen Vaters der erste Satz aus Wolfgang Amadé Mozarts „Eine kleine Nachtmusik“ KV 525 von den Musikern des Ensemble Bella Musica zur Aufführung gebracht. Gespielt wurde Mozarts originale Costa-Violine.