Chronik
Die Polizei warnt einmal mehr vor Schockanrufen durch falsche Polizisten. In den vergangenen Tagen seien in Vorarlberg vermehrt solche betrügerischen Anrufe gemeldet worden. Darin wird von vermeintlichen Unfällen und Kautionsforderungen gesprochen. So versuchen die Betrüger, an Bargeld oder Wertgegenstände zu kommen.
04.09.2026 10.55
Online seit heute, 10.55 Uhr
Der Polizei Vorarlberg wurden in den letzten Tagen vermehrt betrügerische Anrufe gemeldet. Falsche Polizisten geben sich demnach als Gerichtsbedienstete oder Staatsanwälte aus und erklären, dass Bekannte oder nahe Angehörige einen schweren Verkehrsunfall verursacht hätten und nun in Haft seien. Deshalb sei eine Kaution notwendig.
Die Täter nutzen den Schockmoment und erkundigen sich nach vorhandenem Bargeld, Schmuck und Wertgegenständen, warnt die Polizei. Die Wertsachen und das Geld sollen anschließend an vermeintliche Gerichtsdiener beim Opfer zu Hause übergeben werden. Erfahrungsgemäß gebe es bei derartigen Schockanrufen kurzzeitige Phasen, in denen diese besonders gehäuft stattfinden, so die Polizei.
Die Kriminalpolizei rät dringend:
• Niemals Informationen über Wertgegenstände, vorhandenes Bargeld oder Bankguthaben bekanntgeben – die Polizei, das Gericht oder andere seriöse Unternehmen holen derartige Informationen nie telefonisch ein.
• Dubiose Anrufe sofort beenden bzw. konkret nach dem Namen des Beamten, seiner Dienststelle und der telefonischen Erreichbarkeit fragen.
• Rufen Sie Angehörige an, um nachzufragen, ob es wirklich einen Unfall gegeben hat.
• Informieren Sie Ihre Verwandten und Bekannten über diese Betrugsmasche.
• Rufen Sie die örtlich zuständige Polizei auf der Ihnen bekannten Rufnummer zurück.