Um den Ukraine-Krieg, Friedensengagement und weitere Themen internationalen wie regionalen Interesses ging es an diesem Freitag bei einem Besuch des lettischen Präsidenten Edgars Rinkēvičs im Vatikan. Er traf den Papst und die Spitzen des Staatssekretariats.
Papst Leo XIV. hat die Mitglieder der Lateinischen Bischofskonferenz der arabischen Regionen (CELRA) zu einer Audienz im Vatikan empfangen. Seiner Ansprache an die Bischöfe, die …
Wie der Vatikan im Anschluss an die Begegnung vom Freitagvormittag mitteilte, ging es um „Themen von gemeinsamem Interesse sowohl auf internationaler als auch auf regionaler Ebene“. Insbesondere habe man über den „anhaltenden Konflikt in der Ukraine“ gesprochen, „wobei die Notwendigkeit eines stärkeren Engagements der internationalen Gemeinschaft zur Förderung friedlicher Lösungen bekräftigt wurde“.
Die Audienz im Vatikan (ANSA)
Mehr für Frieden tun
Edgars Rinkēvičs sei zunächst von Papst Leo empfangen worden und habe danach mit dem vatikanischen Außenbeauftragten Erzbischof Paul Richard Gallagher und Kardinalstaatssekretär Parolin gesprochen. Gallagher war in der vergangenen Woche noch in Moskau gewesen und hatte dort die Friedensdiplomatie des Heiligen Stuhles vertreten. Er betonte bei seinen Gesprächen in Moskau mehrfach, dass der Ukraine-Krieg durch Dialog und eine Rückkehr zur Diplomatie beendet werden müsse.
Die Gespräche des lettischem Staatspräsidenten im Vatikan an diesem Freitag seien herzlich gewesen, man sei zufrieden über „die guten Beziehungen“ zwischen dem Heiligen Stuhl und der Republik Lettland, teilte der Vatikan weiter mit.
Sorge um eigene Sicherheit
Lettland fürchtet im Zuge des russischen Angriffskrieges in der Ukraine auch um die eigene Sicherheit. Der enge Verbündete der Ukraine hatte zuletzt mehr EU-Gelder zu seinem Schutz vor Russland gefordert.
(vatican news – pr)
Die Audienz im Staatssekretariat (ANSA)