Für Lily Brett war das Schreiben existenziell: Ihre beiden Eltern haben den Holocaust überlebt. Sie ist 1949 geboten und hat ihre ersten Lebensmonate in einem DP-Lager verbacht. Dieses Trauma verarbeitet Lily Brett literarisch, unter anderem in autofiktionalen Romanen wie „Lola Bensky“, „Chuzpe“ oder auch in Kolumnen über das Älterwerden und ihr Leben in New York.
Am kommenden Samstag wird die Wahl-New Yorkerin Lily Brett 80 Jahre alt. Unsere Kritikerin Anke Sterneborg spricht über das Werk von Lily Brett und ihre persönlichen Favoriten.