„Things Gotta Change“ ist nicht nur ein reines Soul-Manifest, sondern verästelt sich gerne in andere Gegenden. „Ich bin im Elternhaus mit zeitgenössisch-klassischer Musik aufgewachsen. Dann haben mich der Hip-Hop und seine Sample-Kultur begeistert und als ich Gitarre lernte, stieß ich auf Carlos Santana, der die Brücke zum Soul schlug.“ Auch Erykah Badu, CeeLo Green, Stevie Wonder oder Raye haben Sladek auf seinen musikalischen Weg geprägt. „Die Retro-Soulwelt ist in London und anderen Städten stark ausgesprägt. Auch in Deutschland und Frankreich gibt es verschiedene größere Szenen, Österreich kommt mir manchmal wie eine kleine Enklave vor, in der es nicht so gut funktioniert.“ Umso wichtiger ist es der Band Sladek, international zu klingen. „Die Frage ist immer, wie viel Zeit man opfert und wie viel Leidenschaft man reinsteckt. Das macht sehr viel, von dem aus, wohin man sich entwickeln kann. In Österreich fühlt es sich manchmal wie ein Kampf gegen alle Windmühlen an, aber wir haben Pioniergeist. Es wäre schön, wenn man den österreichischen Soulmarkt international durch Sladek wahrnimmt.“