In der Raumfahrt scheint es zwei unverrückbare Gesetzmäßigkeiten zu geben: Erstens, die Europäer sind den Amerikanern Jahre hinterher. Zweitens, sie holen irgendwann auf und sind dann sogar besser als das Vorbild. So haben die Europäer die Erdbeobachtungssatelliten Copernicus und das Navigationssystem Galileo erst im Weltraum aufgebaut, als es entsprechende US-Satelliten längst gab. Nun gehören beide europäische Weltraumprogramme zu den weltweit besten ihrer Art. Und nachdem Europa jahrelang beinahe hilflos zuschauen musste, wie Milliardär Elon Musk mit seiner Lastenrakete Falcon 9 der Esa-Rakete Ariane Marktanteile abjagte, gibt es nun auch hier Hoffnung.