Wien (OTS) –
Seit 1. September 2026 findet die Einführungsphase für die Erprobung des Dienstzeitmanagements auch im Bezirk Bregenz in Vorarlberg statt. Bregenz ist neben Gänserndorf, Leibnitz, Linz und Wien-Brigittenau einer von fünf Bezirken, in denen der Einführungsbetrieb erprobt wird.
Zwtl.: Neues Dienstzeitmanagement verfolgt klares Ziel
Ziel ist es, die polizeiliche Präsenz genau dort und zu jenen Zeiten sicherzustellen, wo sie für die Sicherheit der Menschen tatsächlich erforderlich ist. Grundlage dafür sind Einsatzstatistiken, Erfahrungswerte und die jeweiligen regionalen Erfordernisse – und nicht die Vorgaben eines starren Systems.
Zwtl.: Fakten zur Einführungsphase im Bezirk Bregenz
Im Bezirk Bregenz wird die polizeiliche Streifenpräsenz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gezielt erhöht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf den Nachtstunden: Durch eine verstärkte Präsenz im Nachtdienst soll die Polizei insbesondere zu jenen Zeiten sichtbar und rasch verfügbar sein, in denen ein erhöhtes Einsatzaufkommen zu verzeichnen ist. Die zusätzlichen Streifen tragen damit sowohl zur Prävention als auch zu einer raschen Reaktion auf sicherheitsrelevante Vorfälle bei.
Zwtl.: Fokus auf Schulung der Dienstplaner
Die Dienstplanung erfolgt in enger Abstimmung zwischen Polizeiinspektionen, dem Bezirkspolizeikommando, der Landespolizeidirektion und dem für das Dienstzeitmanagement zuständigen Projektteam. Die Überstunden werden so geplant, dass polizeiliche Schwerpunktmaßnahmen, Präventionsveranstaltungen und die erforderliche Aktenbearbeitung weiter verstärkt werden können.
Um eine fundierte Bewertung des neuen Dienstzeitmodells unter realen Bedingungen zu ermöglichen, wurden über mehrere Monate hinweg umfassende Simulations-, Einführungs- und Testphasen durchgeführt und die Schulung der Dienstplaner – in der Regel die Kommandanten der Polizeiinspektionen – wird begleitend fortgesetzt.
Zwtl.: Kritik der Personalvertretung mehr als zwei Wochen nach Bekanntgabe der Dienstpläne
Die Dienstpläne für September wurden den Polizistinnen und Polizisten in Bregenz bereits vor mehr als zwei Wochen zur Verfügung gestellt. Die Polizeigewerkschaft bzw. die Personalvertretung hat allerdings erst jetzt – nach Beginn des Probebetriebs – medial ihre Sichtweise zu den Dienstplänen öffentlich dargelegt.
Für das Innenministerium ist klar: Ein sachlicher Umgang mit Informationen und Fakten ist eine wesentliche Voraussetzung für einen lösungsorientierten Umgang mit Herausforderungen und Veränderungen. Das Innenministerium wird daher aktuell und auch im weiteren Verlauf der Einführungsphase gesicherte und evidenzbasierte Informationen zur Verfügung stellen.
Bundesministerium für Inneres
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