Bundesligist RZ Pellets WAC verzeichnete in diesem Sommer mit Ex-Kapitän Dominik Baumgartner, Dejan Zukić, Jessic Ngankam (nach Leihe), Erik Kojzek und zuletzt Torhüter Nikolas Polster diverse Abgänge ins Ausland, siehe auch hier. Auch Fabian Wohlmuth, der bisher ausschließlich in Österreich spielte, blickt über den Tellerrand. Der Außenverteidiger, der 2025 von der SV Oberbank Ried zu den Wolfsbergern wechselte, spricht offen über seinen Wunsch nach einem „Tapeten-Wechsel“. Beim jüngsten Bundesliga-Nachtragsspiel gegen den LASK gelang dem 24-Jährigen sein erstes Bundesliga-Tor.

Frenetische Freude am vergangenen Dienstag bei Fabian Wohlmuth über seinen ersten Treffer im 30. Bundesligaspiel für den Burgenländer.
Fabian Wohlmuth heute mit dem WAC in seiner Heimat Burgenland
Heute (17 Uhr, Ligaportal-LIVETICKER) steht für den WAC in der zweiten Runde des UNIQA-ÖFB-Cups das Gastspiel in Parndorf an. Im Burgenland. Da, wo Fabian Wohlmuth am 25. Juni 2002 in Oberwart das „Licht der Welt“ erblickte und wo seine Karriere beim SC Pinkafeld, in der AKA Burgenland und später beim SV Mattersburg auf den Weg gebracht wurde.
Mittlerweile spielt der 24-Jährige seine zweite Saison für den WAC. Doch das Lavanttal soll nach den eigenen Worten des offensivstarken Verteidigers nicht das Ende seiner fußballerischen Reise sein. Gegenüber der „Krone“ erklärte der Burgenländer, dass er sich langfristig einen Wechsel ins Ausland wünsche. Über gute Leistungen beim WAC wolle sich der Rechtsfuß dafür empfehlen. Wohlmuth, der von der Agentur des Linzer Spielerberaters Max Hagmayr betreut wird, verweist dabei auf zahlreiche Spieler, die diesen Schritt bereits vor ihm gegangen sind.
Vom Innviertel ins Lavanttal
Im Sommer 2025 wechselte der 1,88 Meter-Mann von der SV Ried, mit dem Wohlmuth der Aufstieg in die Bundesliga gelang, zum Wolfsberger AC, wo er noch bis Juni 2028 unter Vertrag steht. Für das Wolfsrudel hat der ehemalige ÖFB-U21-Teamspieler (sechs Einsätze) 38 Pflichtpartien absolviert. Davon 30 in der Bundesliga, wo dem Außenverteidiger am vergangenen Dienstag in der Nachtragspartie gegen den LASK (1:3) der ersehnte erste Treffer im Oberhaus gelang.
Zur 1:0-Führung für die Kärntner nach einer einstudierten Standardsituation. Der Burgenländer zeigte sich erleichtert über den geglückten Torabschluss. Er habe es selbst als merkwürdig empfunden, dass der Ball trotz eigentlich gutem Abschluss bislang nie im Netz gelandet sei, so der 24-Jährige gegenüber der „Krone“. Nun rechnet er mit weiteren Treffern. Vielleicht ja heute auch bereits im ÖFB-Cup in Parndorf, und später dann womöglich als Ausland-Legionär…
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