Da es für eine Streif-Abfahrt Anfang September doch etwas zu warm war, reiste der GAK 1902 beim ersten Auswärts-Auftritt unter Neo-Cheftrainer Gerald Scheiblehner eben für den ÖFB-Cup nach Kitzbühel. Weniger angsteinflößend als die Mausefalle erwies sich schließlich der Drittligist, sodass die Rotjacken diese Hürde souverän mit 2:0 übersprangen und ins Achtelfinale einzogen.

Hofleitner (r.) brach bereits zu Beginn den Bann.
Steirer sofort auf der Siegerstraße
Die Grazer geigten gleich einmal auf: Nach einem Maderner-Querpass ging die Fahne hoch (1.), ehe Klassen von links Hofleitner bediente und dieser aus Nahdistanz unaufgeregt zum 0:1 einschob (3.).
Vom herrlichen Torschütze Bergpanorama und dem perfekten Spätsommerwetter ließ sich der Bundesligist auch in der Folge nicht ablenken, während die Gamsstädter gefällig dagegenhielten und einige Halbchancen verbuchten. Gegenüber verfehlte Hofleitner den Kasten per Kopf (31.), Vidas verhinderte nach einem Gerangel einen zweiten GAK-Treffer (33.), Klassen verzog (36.) und sowohl gegen Guerti als auch gegen Maderner parierte der Tiroler Torhüter stark (37.). Verdiente Führung des Favoriten zur Pause.
Abwehrmann sichert Achtelfinal-Aufstieg
Nach Seitenwechsel dasselbe Bild: Spielbestimmende Scheiblehner-Schützlinge, die wiederholt in Teufelskerl Vidas ihren Meister fanden. So scheiterte etwa Joker Grosse per Direktabnahme an dessen Glanztat (55.) und auch zahlreiche Abschlüsse nach ruhenden Bällen zerschellten am 24-jährigen Kroaten.
Im Finish musste Kitzbühel natürlich etwas mutiger werden, sodass sich Räume ergaben. Letztlich war es ein Corner, der die Steirer erlöste: Verteidiger Oberleitner stieg am höchsten und besorgte mit einem präzisen Kopfball ins rechte Eck den 0:2-Endstand (77.).
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Fotocredit: RiPu-Sportfotos