LINZ. Ein Forschungsprojekt der Johannes Kepler Universität Linz soll dazu beitragen, gefährliche Situationen zwischen Fußgängern und öffentlichen Verkehrsmitteln frühzeitig zu erkennen. Eine dafür entwickelte Technologie geht diese Woche in Linz in die Testphase.
Das Team der Abteilung Intelligente Transportsysteme an der Johannes Kepler Universität Linz unter der Leitung von Cristina Olaverri-Monreal arbeitet im Horizon-Europe-Projekt OptiPEx an einem intelligenten Warnsystem für den städtischen Verkehr. Ziel ist es, mögliche Gefahrensituationen zwischen Fußgängern und öffentlichen Verkehrsmitteln rechtzeitig zu erkennen.
Sensor sammelt Daten im Straßenverkehr
Für die Messungen wird ein LiDAR-Sensor auf einer Straßenbahn der Linz Linien angebracht, die in der Linzer Innenstadt unterwegs ist. Anders als eine Kamera zeichnet dieser keine Fotos, Videos, Gesichter oder Kennzeichen auf. Stattdessen misst der Sensor Abstände zu Objekten und erstellt daraus sogenannte Punktwolken.
Auf Grundlage dieser Messdaten untersuchen die Forscher Bewegungsmuster, Abstände, Geschwindigkeiten und Annäherungssituationen im Straßenverkehr. Die Daten sollen dazu dienen, Algorithmen zu entwickeln, die kritische Situationen künftig frühzeitig erkennen können. Einzelne Personen werden laut Projektleiterin Cristina Olaverri-Monreal dabei nicht identifiziert.
Weitere Infos: https://optipex.eu/https://www.jku.at/its