Der US-Wrestler Andy Williams, besser bekannt als „The Butcher“, erleidet während eines Kampfes in Pennsylvania einen medizinischen Notfall. Der 48-Jährige stirbt noch am selben Abend.

Die Wrestling-Szene trauert um Andy Williams. Der 48-Jährige, der unter seinem Ringnamen „The Butcher“ bekannt war, ist nach einem Zusammenbruch während eines Kampfes in Pennsylvania gestorben. Das Allegheny County Medical Examiner’s Office bestätigte den Tod gegenüber dem Portal „TMZ“.

Der Vorfall ereignete sich bei einer Veranstaltung der Promotion „Enjoy Wrestling“ im Mr. Small’s Theater in Millvale. Williams bestritt dort gemeinsam mit seinem langjährigen Tag-Team-Partner „The Blade“ ein Match gegen das Team TME.

Gegen Ende des Kampfes sackte der Wrestler plötzlich zusammen, wie „TMZ“ weiter schildert. Ärzte eilten herbei und begannen sofort mit einer Herzdruckmassage, bevor ein Krankenwagen den 48-Jährigen in eine Klinik brachte, wie die „Bild“ berichtet. Auch ein Defibrillator kam zum Einsatz. Die Rettungsmaßnahmen blieben jedoch erfolglos – Williams verstarb noch am Samstagabend. Die Veranstaltung wurde umgehend abgebrochen und alle Zuschauer nach Hause geschickt.

Zwischen Ring und Bühne: Eine Karriere auf zwei Ebenen

Williams war seit 2019 Teil des Verbands „All Elite Wrestling“ (AEW), der nach „World Wrestling Entertainment“ als zweitgrößte Wrestling-Promotion der USA gilt. Doch der Mann mit dem markanten Bart hinterließ nicht nur im Ring Spuren. Er spielte Rhythmusgitarre bei der Metalcore-Band „Every Time I Die“ und rief zudem die Musikgruppe „Atomic Rule“ ins Leben. Den Weg zur Musik fand er laut „Bild“ über eine Knieverletzung in jungen Jahren, die ihn zu einer Sportpause zwang – in dieser Zeit griff er erstmals zur Gitarre.

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AEW würdigt Williams als „wegweisenden Musiker“

Der Verband AEW reagierte mit einer offiziellen Stellungnahme: „All Elite Wrestling ist tief betroffen über den Tod von Andy Williams. Als wegweisender Musiker bei ETID und Atomic Rule gelang Williams der erfolgreiche Wechsel in die Welt des professionellen Wrestlings, und er genoss bei seinen Kollegen sowohl innerhalb als auch außerhalb der Branche großes Ansehen.“

In den sozialen Medien würdigten zahlreiche Stimmen aus der Wrestling- und Musikszene den Verstorbenen als außergewöhnlichen Entertainer und Persönlichkeit. (red)

Verwendete Quellen