Die gute Nachricht ist, dass eine kürzlich in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift npj Dementia veröffentlichte Studie herausgefunden hat, dass die Anzahl der konsumierten Tassen Tee und Kaffee dazu beitragen kann, das Demenzrisiko bei älteren Erwachsenen zu verringern.

Der Konsum von 2-3 Tassen Kaffee pro Tag reduziert das Demenzrisiko um 18%.

Wissenschaftler des Chettinad Hospital and Research Institute, Chettinad Institute for Research and Education ( Indien ), haben in Zusammenarbeit mit dem Nexus Research and Innovation Institute (Nepal) Daten von 8.715 Personen im Alter von 60 bis 85 Jahren aus der UK Biobank sowie Daten aus randomisierten kontrollierten Studien und großen gepoolten Analysen zusammengetragen.

Die Ergebnisse legen nahe, dass ein mäßiger Konsum von Tee und Kaffee im mittleren Lebensalter das Risiko, später im Leben an Demenz zu erkranken, deutlich verringern kann.

Konkret kann der Konsum von 2-3 Tassen koffeinhaltigem Kaffee pro Tag das Demenzrisiko um 18 % senken, so die medizinische Nachrichtenwebsite News Medical .

Die Ergebnisse zeigten außerdem, dass der Konsum von ein bis zwei Tassen Tee pro Tag das Risiko um 14 % senkte. Besonders bemerkenswert ist, dass bei Menschen unter 75 Jahren das Demenzrisiko sogar um bis zu 35 % zurückging.

Insbesondere eine wegweisende Studie namens CAIDE aus Finnland, die sich über 19 Jahre erstreckte und deren Veröffentlichung für 2025 in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift The Lancet geplant war, kam zu dem Ergebnis, dass moderater Kaffeekonsum im mittleren Lebensalter das Risiko einer Demenzerkrankung im Alter um bis zu 65 % verringern kann.

Warum könnten Kaffee und Tee zum Schutz des Gehirns beitragen?

Wissenschaftler erklären, dass Koffein Müdigkeitssignale blockieren und so dem Gehirn helfen kann, wach zu bleiben und Informationen besser zu verarbeiten. Gleichzeitig kann Koffein die Ansammlung von Beta-Amyloid-Protein – einem Protein, das mit Hirnschäden und Alzheimer in Verbindung gebracht wird – begrenzen.

Die in Kaffee und Tee enthaltenen Antioxidantien haben zudem entzündungshemmende Wirkungen und tragen zum Schutz der Signalwege zwischen den Nervenzellen bei.

Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass das mittlere Lebensalter eine entscheidende Phase für das Gehirn sein könnte, um optimal auf die neuroprotektiven Wirkungen von Tee und Kaffee zu reagieren. Dieser Nutzen kommt jedoch nur bei maßvollem Konsum zum Tragen.

Quelle: https://thanhnien.vn/uong-chung-nay-ca-phe-giup-giam-nguy-co-sa-sut-tri-tue-o-nguoi-lon-tuoi-185260908003340622.htm