Besonders freute die Familie aber der Empfang im Rathaus. Bürgermeisterin Elke Kahr war zwar terminlich verhindert, ließ aber ausrichten: „Ihr Besuch als Nachfahren jener, die aus Graz vertrieben wurden, zeigt, dass Erinnerung nicht einfach endet, sondern auch neue Verbindungen schafft. Ich bin für Ihr Kommen dankbar und hoffe, dass Sie mit Graz in guter Verbindung bleiben.“ Und Daniela Grabe, Mitbegründerin des Vereins für Gedenkkultur, die die Delegation ins Rathaus begleitet hatte, betonte: „Stolpersteine bedeuten, dass Menschen, die im Nationalsozialismus verfolgt, vertrieben oder ermordet wurden, nicht vergessen sind. Stolpersteine bedeuten aber auch die Stärkung des wichtigen Bandes, das sie zwischen uns in Graz und den Nachkommen jener Menschen geschaffen haben. Ich freue mich sehr, dass die Stadt Graz so wie heute durch diesen Empfang im Rathaus hilft, dieses Band zu stärken!“