Wenige Stunden nach der russischen Erklärung war das Störgeräusch nach APA-Beobachtungen weiterhin unverändert zu hören. Ohne dass sie dies belegen könnten, spekulierten Anrainer zuletzt, dass das Geräusch vom Areal der russischen Botschaft seinen Ausgang nehmen könnte. Ein mögliches Indiz: Jenes Gebäude der Botschaft, vor dem das Geräusch am lautesten zu hören ist, zeichnet sich durch eine eigenartige Dachkonstruktion aus, unter der vor einigen Jahren irgendetwas verdeckt und versteckt werden sollte. Aktenkundig ist jedenfalls ein Fall aus dem Jahr 2013. Damals habe es bei dieser Liegenschaft ein Problem gegeben, erklärte eine Sprecherin der Wiener Baupolizei auf APA-Nachfrage. „Da war ein Klimagerät wohl sehr laut“, sagte sie.