In China ist am Dienstag die Bischofsweihe von Andrea Ding Yang zum neuen Erzbischof von Chongqing vollzogen worden. Papst Franziskus hatte dessen Ernennung bereits am 28. Juli gebilligt. Die Personalentscheidung erfolgte auf Grundlage des vorläufigen Abkommens zwischen dem Heiligen Stuhl und der Volksrepublik China zur Ernennung von Bischöfen.

Der am 16. September 1981 im Bezirk Hechuan geborene Geistliche absolvierte von 2000 bis 2006 seine Ausbildung am Priesterseminar in Peking. Nach einem einjährigen pastoralen Praktikum in der St.-Josephs-Pfarrei im Stadtbezirk Yuzhong empfing er am 24. Mai 2007 die Priesterweihe und verblieb dort zunächst als Vikar.
Seinen theologischen Werdegang vertiefte Ding Yang in den folgenden Jahren im In- und Ausland.

Zwischen 2009 und 2011 setzte er sein Studium an der St. Joseph University in Macau fort, ehe er von 2012 bis 2014 als Ausbilder am nationalen theologischen Seminar in Peking wirkte. Im März 2014 zog er nach Rom, um an der Päpstlichen Universität Università della Santa Croce zu studieren. Nach seiner Rückkehr nach China im Jahr 2015 übernahm er seelsorgerische Aufgaben als Pfarrer in den Gemeinden Tongliang, Tongnan, Tongguanyi und Jiulongpo innerhalb der Erzdiözese Chongqing.

(vatican news – mg)