Er galt vor Jahren als eines der größten Stürmer-Talente in Österreich, durchlief die ÖFB-Nachwuchsteams und war ambitioniert eine große Karriere zu machen, auch im Hinblick auf die A-Nationalmannschaft: Marko Raguž. Doch den Oberösterreicher ereilte immer wieder Verletzungspech. Nun setzt sich die Leidens-Geschichte fort. Der Stürmer des SCR Altach hat sich beim 2.-Runden-Spiel im ÖFB-Cup gegen den SK Bischofshofen (7:0) am Innenmeniskus verletzt. Wie die Vorarlberger am Dienstag mitteilten, ist eine Operation notwendig. Der 28-Jährige wird den Rheindörflern damit mehrere Wochen nicht zur Verfügung stehen.

Marko Raguž hier am 29. August im Einsatz für den SCR Altach beim Auswärtsspiel in Linz gegen seinen Ex-Klub LASK. Es war sein einziger Startelf-Einsatz in der Bundesliga für die Vorarlberger.

Von der Austria nach Altach – und nun wieder ausgebremst

Verletzungen haben die Laufbahn von Marko Raguž immer wieder beeinträchtigt. In der Saison 2020/21 erlitt der Stürmer, der mit dem Fußballsport im Nachwuchs des SK Eferding/Fraham begann, während seiner Zeit beim LASK seinen ersten Kreuzbandriss.

Nach seinem Wechsel im Sommer 2022 zur Wiener Austria, für den die Linzer Athletiker 1,3 Millionen Euro Ablösesumme erhielten, folgte eine langwierige, schwere Schambeinentzündung. Die Folgen waren erheblich: Insgesamt verpasste der Rechtsfuß 851 Tage und absolvierte innerhalb von vier Jahren lediglich 34 Spiele für die Austria.

In Altach sollte nun nach der langen Leidenszeit ein Neustart gelingen. Zuletzt stand der 28-Jährige im ÖFB-Cup-Zweitrundenmatch gegen Bischofshofen in der Startelf der Rheindörfler, nachdem der 1,91-Meter-Mann zuvor in der Bundesliga zu drei Kurzeinsätzen und einem Startelf-Spiel kam. Der neuerliche Meniskusschaden sorgt nun jedoch dafür, dass Raguž , der beim SCRA bis Juni 2028 unter Vertrag steht, erneut zu einer längeren Pause gezwungen ist.

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