Sturminger wird gemeinsam mit seinem jungen Co-Regisseur Jakob Wernisch, der auch textlich Anpassungen an heutige Jugendsprache vornehmen wird, den Stoff explizit für junge Leute von heute bearbeiten und hat dafür bereits einen Workshop mit Regie-Studierenden abgehalten. „Ausgehend von der Frage, was passiert, wenn der Tod in unser Leben tritt, fragen wir mit den jungen Menschen: Wie sollen wir leben?“ Denn, argumentiert Rangnick mit Verve: „Eigentlich geht es ja für mich beim ‚Jedermann‘ ums Leben und nicht ums Sterben. Es geht darum, frühzeitig zu erkennen, worum es im Leben eigentlich geht und worauf man achten sollte. Und dass man, selbst wenn man viel Geld hat, deswegen nicht egoistisch sein muss, sondern auch für andere da sein kann. Das ist die Botschaft, die im Moment sowohl in Österreich als auch in Deutschland etwas schwierig zu vermitteln ist. Aber nur so kann Demokratie funktionieren!“