Der Omoda 4 hat in Spanien seinen ersten öffentlichen Auftritt in Europa absolviert. Zu sehen war das neue Modell in Barcelona bei einem E-Sports-Event, bei dem Omoda als Sponsor auftrat. Für den deutschen Markt ist das vor allem ein Zeichen dafür, dass Omoda die Einführung des Modells in Europa vorbereitet.
Spanien bietet sich dafür durchaus an. Omoda gehört dort nach BYD und MG zu den chinesischen Marken mit den höchsten Zulassungszahlen. Im wichtigen B-SUV-Segment hatte die Marke bisher allerdings kein passendes Modell im Angebot. Genau diese Lücke soll der Omoda 4 schließen. Ein europäischer Rollout dürfte deshalb kaum auf Spanien beschränkt bleiben. Konkrete Termine für Deutschland oder andere Länder gibt es allerdings noch nicht. In Deutschland ist Omoda aktuell mit den beiden Modellen Omoda 5 und Omoda 9 PHEV am Start.
4,42 Meter Länge und bis zu 224 PS
Beim Design geht Omoda einen eigenständigen Weg. Der 4 tritt mit einer kantigen, stark geometrischen Karosserie und markanten Lichtsignaturen auf. Der Hersteller bezeichnet die Formensprache als „Cyber Mecha“. Scharf gezeichnete Flächen und technische Details sollen den SUV deutlich von konventionell gezeichneten Wettbewerbern abheben. Technische Basis des Omoda 4 ist die T1X-Plattform des Chery-Konzerns. Der SUV misst 4,42 Meter in der Länge, 1,87 Meter in der Breite und 1,57 Meter in der Höhe. Der Radstand beträgt 2,70 Meter. Damit positioniert sich der Omoda 4 innerhalb des B-SUV-Segments eher am oberen Ende.
Für Europa sind zwei Antriebsversionen vorgesehen. Neben einem Elektroantrieb mit 211 PS soll es eine Hybridvariante aus Omodas SHS-Familie mit 224 PS Systemleistung geben. Die elektrische Version nutzt eine 61,1 kWh große Batterie. Omoda nennt dafür eine Reichweite von rund 400 Kilometern. Welche Antriebsversion in den jeweiligen europäischen Märkten im Mittelpunkt stehen wird, ist derzeit noch offen.
Viel Technik und Assistenz
Bei der Ausstattung setzt Omoda auf viel Technik. Vorgesehen sind unter anderem ein 13,2 Zoll großer Zentralbildschirm, eine 540-Grad-Kamera, induktives Laden mit bis zu 50 Watt sowie 16 Funktionen aus dem Bereich der Fahrerassistenz. Welche Systeme davon in Europa serienmäßig angeboten werden und wie die Ausstattungslinien aufgebaut sein werden, ist noch nicht bekannt.
Und der Preis?
Beim Preis hält sich Omoda bislang ebenso wie mit einem Premierendatum zurück. Spanische Medien spekulieren angesichts der „Premiere“ in Barcelona jedenfalls von Tarifen um die 25.000-Euro-Marke, was wir für Deutschland allerdings als etwas optimistisch einstufen.
Fazit