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«Wird Amerika eine Autokratie, braucht Europa eine nukleare Abschreckung»

Das iranische Atomprogramm sei nicht am Ende, sagt Oliver Thränert. Putin droht, während sich Trump abwendet. Europa müsse deshalb reagieren – und die Schweiz könne nicht abseitsstehen.

Christof Münger Publiziert heute um 11:27 Uhr US-Präsident Donald Trump bei einem Roundtable im Eisenhower Executive Office Building in Washington, D.C., vor einer amerikanischen Flagge.

«Fraglich ist, wie glaubwürdig die amerikanische Abschreckung auf Dauer ist»: US-Präsident Donald Trump hat die amerikanische Bündnistreue gegenüber Europa implizit infrage gestellt.

Foto: AFP

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Oliver Thränert hat sich ein Berufs- und Wissenschaftlerleben lang mit Massenvernichtungswaffen auseinandergesetzt. Im Krieg gegen den Iran geht es um die Gefahr, dass der Iran eine Atombombe bauen könnte. Allerdings verstosse «das amerikanische Vorgehen gegen das Gewaltverbot der UNO-Charta», sagt Thränert. Er leitete zwölf Jahre lang den Thinktank am Center for Security Studies der ETH Zürich. Zuvor war er bei der deutschen  Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin, der er als Non-Resident Senior Fellow weiterhin angehört.

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