Ein Jahr lang, von 1. September 2026 bis 30. September 2027, feiert Frankreich den Bicentenaire de la photographie. Im Zentrum steht ein Mann, der in Chalon-sur-Saône zur Welt kam und nie von seiner bahnbrechenden Erfindung profitieren konnte: Joseph Nicéphore Niépce.
An einem sonnigen Tag im Frühherbst 1826 wagt der damals 61-jährige Joseph Nicéphore Niépce das große Experiment. Acht Stunden lang lässt er in Saint-Loup-de-Varennes das Licht aus seinem schmalen Innenhof in sein Arbeitszimmer auf eine Zinnplatte fallen, 16,7 x 20,3 Zentimeter groß. Präpariert war sie mit Judenpech, wie der syrische Asphalt damals auch genannt wurde. Dieses pulverisierte tiefschwarze Naturharz hatte Niépce in Lavendelöl aufgelöst, hauchdünn auf eine polierte Platte gestrichen und trocknen lassen.
Die so präparierte Platte legt Niépce in eine Camera obscura und richtet sie aus seinem Fenster auf den Innenhof. Und wartet. Eine Stunde, zwei Stunden, acht Stunden. Und manche sagen, sogar noch länger. Niépce weiß: Judenpech ist lichtempfindlich. Wenn UV-Licht der Sonne auf den Asphalt trifft, verändert sich dessen Molekülstruktur. Im Sonnenlicht härtet das Judenpech komplett aus, im Schattenbereich bleibt es weich und löslich.
Das welterste Foto
Um das so fixierte Bild sichtbar zu machen, mischt Nicéphore Niépce Lavendelöl und Petroleum, wäscht die Platte damit ab, löst den weichen, unbelichteten Asphalt aus den schattigen Bereichen und holt den dunklen Zinnuntergrund hervor. Der harte Asphalt hingegen widersteht dem Lösungsmittel und bleibt als hellgraue Schicht auf der Platte haften. Point de vue du Gras nennt Nicéphore Niépce sein Werk. Das Direktpositiv gilt heute als ältestes Foto der Welt. Wiederentdeckt wurde es samt seiner Technik erst 1952. Heliografie hatte Nicéphore Niépce sein Verfahren genannt, zusammengesetzt aus den griechischen Wörtern für Sonne (helios) und zeichnen (graphein).
Mit ihrer Entdeckung revolutionierten Helmut und Alison Gernsheim die Geschichte der Fotografie und stießen die zwölf Jahre jüngere Daguerreotypie vom Thron. Niépce erhielt ein Denkmal, ein Museum – und den ihm gebührenden Platz in der Geschichte der Fotografie.
Der tüftelnde Gutsbesitzer
Joseph Nicéphore Niépce wird am 7. März 1765 geboren, mitten in einer Epoche des Übergangs. Ludwig XV. regiert als uneingeschränkter König des Absolutismus. Frankreich hat im Siebenjährigen Krieg 1763 gerade seine wichtigsten Kolonien in Nordamerika an Großbritannien verloren.
Durch die Kriegskosten ist der Staat massiv verschuldet. Die Landbevölkerung nagt am Hungertuch, Adel und Klerus feiern ihr Privilegien Noch ist das Volk ruhig, aber das Fundament für die Französische Revolution (1789) wird genau in diesen Jahren gelegt.
Die industrielle Revolution
Unter der Oberfläche brodelt es massiv. Die Aufklärung hat ihren Höhepunkt. Denker wie Voltaire und Rousseau kritisieren die absolute Macht des Königs und der Kirche. Diderot und d’Alembert veröffentlichen das gesamte Wissen der Menschheit in ihrer Enzyklopädie. Ihr Ziel: durch Vernunft den Fortschritt zu fördern.
1765 repariert der Schotte James Watt ein Modell einer Newcomen-Dampfmaschine und erfindet dabei den separaten Kondensator, welcher die Dampfmaschine effizient macht und das Industriezeitalter einläutet. Gleichzeitig beginnt der Siegeszug der modernen Chemie. Wie elektrisiert ist die Welt damals vom Glauben an den technischen Fortschritt – und auch Niépce.
Der Sohn eines königlichen Steuereintreibers wächst in einem großbürgerlichen Umfeld auf, genießt eine humanistische Bildung und hört fasziniert von Antoine Lavoisier, der mit seinen Versuchen zeigt, wie Gase und chemische Reaktionen funktionieren.
Der erste Verbrennungsmotor der Welt
24 Jahre jung erlebt Nicéphore Niépce die Französische Revolution. Als gesundheitliche Probleme ihn zwingen, die Revolutionsarmee gegen die Verwaltung des Familiengutes zu tauschen, beginnt er gemeinsam mit seinem Bruder Claude zu forschen – und erfindet mit dem Pyréolophore einen der ersten Verbrennungsmotoren der Welt. Der Motor nutzte die explosionsartige Verbrennung von feinem Lycopodium-Pulver aus Bärlappsporen, später auch eine günstigere Mischung aus Harz und Kohlenstaub, um Luft zu erhitzen und auszudehnen. 1807 treibt der Vorläufer des Dieselmotors erstmals erfolgreich ein Motorboot an. Am 20. Juli 1807 erhalten die Brüder per Dekret von Napoleon Bonaparte ein offizielles Patent.
Frühe fotografische Experimente
Auch die Camera obscura, die Maler damals nutzen, um Bilder von draußen drinnen auf ihre Leinwand zu werfen, weckt Niépces Neugier. Und die seiner Zeitgenossen. Der Engländer Thomas Wedgewood ist einer der ersten, der um 1800 versucht, mit Silbernitrat auf Papier und Leder auf Glas gemalte Bilder zu fixieren. Doch sobald die belichtete Platte ans Tageslicht kommt, ist das Motiv verschwunden. Da Wedgewood noch kein chemisches Fixiermittel nutzt, bleibt das Papier lichtempfindlich – und die zuvor geschützten, hellen Stellen schwärzen sich in der Sonne. Wedgewood kann seine Bilder daher nur für kurze Zeit bei Kerzenlicht betrachten.
Niépces Asphalt-Belichtung indes hält dem Tageslicht stand. 1827 reist er daher nach London, um seine Erfindung der Royal Society zu präsentieren. Anders als erhofft, reagiert die Londoner Gesellschaft desinteressiert. Francis Bauer jedoch hinterlässt auf der Platte eine Nachricht, die später bedeutend werden würde: „Herrn Niépces erster gelungener Versuch, ein lichtbeständiges Bild nach der Natur herzustellen.“ Dieser Satz sollte später diese Aufnahme retten. Niépce ist jedoch tief enttäuscht und sucht nun im eigenen Land einen Partner für seine Erfindung. Er findet ihn im Pariser Theatermaler Louis Jacques Mandé Daguerre. Gemeinsam wollen sie Niépces Asphaltbelichtung „zur Fixierung von Abbildern der Natur ohne Mitwirkung eines Künstlers“ weiterentwickeln und massentauglich machen.
Vertrag mit Daguerre
Am 14. Dezember 1829 unterzeichnen beide Partner dazu einen Gesellschafsvertrag, in dem Daguerre ausdrücklich Niépce als Erfinder der Heliografie anerkennt. Doch am 5. Juli 1833, nur vier Jahre später, stirbt Nicéphore Niépce völlig verarmt an den Folgen eines Schlaganfalls. Sein Sohn Isidore erbt Niépces Gesellschaftsanteile. Louis Daguerre forscht weiter, nennt die Firma um in „Daguerre und Isidore Niépce“ – und sorgt mit einer weiteren Vertragsänderung dafür, dass Niépce vergessen und Daguerre als alleiniger Erfinder der Daguerreotypie eingetragen wird.
Auf silberbeschichteten Kupferplatten, vorher mit Jod lichtempfindlich gemacht, ist es ihm gelungen, mit Quecksilberdämpfen das Bild zum Vorschein zu bringen und mit heißer Kochsalzlösung dauerhaft zu fixieren. Alles, was sich nicht bewegt, ist auf seinen Daguerreotypien zu sehen, Landschaften und Gebäude, aber keine Menschen. 15 Minuten Belichtungszeit sind dafür zu lang. Einzig bei der Aufnahme einer Pariser Straßenszene von 1838 ist ein Schuhputzer am Ende der Allee zu sehen, der dort unbeweglich gehockt hatte – der erste Mensch auf einem Foto!
Talbots Fotogramme
Doch wie die Heliografien von Niépce sind auch Daguerres Bilder allesamt Unikate – und nicht reproduzierbar. Daran arbeitet William Henry Fox Talbot. Direkt nach seinen Flitterwochen beginnt er 1834, mit photogenic drawings zu experimentieren, Fotogramme mit Federn, Spitzen oder Blättern. Das Papier hatte er zuvor mit Kochsalz und Silbernitrat lichtempfindlich gemacht. Auf seinem Landsitz Lacock Abbey stellt er allerorten winzige Geräte auf, die seine Frau mouse traps tauft – hölzerne Kameras, in denen er stundenlang das Licht einfängt.
Am 7. Januar 1839 stellt François Arago der Akademie in Paris Daguerres Erfindung vor. Die französische Regierung kauft alle Rechte und zahlt Daguerre eine lebenslange Rente. Talbot gerät in Panik. Er wollte als erster seine bis dato geheim gehaltene Erfindung präsentieren, die Kalotypie – vom griechischen Wort für schön, kalos. Es ist ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Immer rasanter entwickelt sich die Fotografie.
Die Negativ-Positiv-Revolution
Nur wenige Jahre später lösen Glasplatten die Daguerreotypie und Kalotypie ab. Bedeckt mit einer lichtempfindlichen Emulsion, wurde die Platte vor der Aufnahme in eine Silbernitratlösung getaucht und nass in die Kamera gesetzt. Nach der Belichtung entwickelt eine Eisensulfatlösung das Bild, Natriumthiosulfat fixiert es dauerhaft. Von dieser Platte, dem Negativ, lassen sich nun unbegrenzt Abzüge herstellen – die Negativ-Positiv-Belichtung war erfunden. Fotostudios eröffnen, und wer es sich leisten kann, lässt sich für die Nachwelt ablichten.
Zwar wurden Trägermedien und Entwicklungslösungen im Laufe der Zeit modifiziert, wich die Platte dem Rollfilm, doch das Prinzip ist stets das Gleiche geblieben. Wie im 19. Jahrhundert wird bis heute bei der analogen Fotografie das Bild mit lichtempfindlichen Silbersalzen erstellt. Erst 100 Jahre nach Niépces erster Heliografie erinnert die französische Tageszeitung Le Matin an ihren Erfinder Nicéphore Niépce und druckt den Originalvertrag ab. Seitdem gilt Niépce als Erfinder, Daguerre als Vollender.
Le Point de vue du Gras in Texas
1963 schenkten die Sammler Alison und Helmut Gernsheim das Original von Le Point de vue du Gras der University of Texas, als Harry Ransom ihre gesamte Sammlung ankaufte. Seitdem ruht die Zinnplatte im Harry Ransom Center der Hochschule in einer speziell angefertigten, mit Helium gefüllten Vitrine, die jeglichen Sauerstoff ausschließt. Aus Angst, das Kulturgut zu zerstören, verließ das erste Foto der Welt nie Austin. 2012 machte die Universität jedoch eine erste Ausnahme und ließ das Original für die Ausstellung „Die Geburtsstunde der Fotografie“ in den Reiss-Engelhorn-Museen als Leihgabe nach Mannheim reisen.
Von April bis Juni 2027 kehrt das Meisterwerk zum 200-jährigen Jubiläum der Fotografie für kurze Zeit in seine Heimat zurück, wo es im Musée Nicéphore Niépce in der Ausstellung L’empreinte d’Hélios. 1826–1827, Niépce invente la photographie! zu sehen sein wird.

Am Saône-Ufer zeigt das Musée Nicéphore Niépce open-air historische Aufnahmen wie diese Klassenfotos. Foto: Hilke Maunder
Vier Millionen Augenblicke
Das Museum residiert im Hôtel des Messageries royales, einer alten Postkutschenstation, in der einst die Maut für Flussschiffe und Postkutschen zu zahlen war. Seit 1972 lädt es dort das ganze Jahr zu einer Zeitreise auf den Spuren der Fotografie ein. Bereits in den 1860er-Jahren hatte der lokale Historiker Jules Chevrier begonnen, Geräte, Unterlagen und andere Materialein für ein künftiges Niépce-Museum zu sammeln,
Heute wird dort alles gezeigt, was im weitesten Sinne mit der Fotografie zu tun hat. Mehr als drei Millionen Originalbilder und Negative, 10.000 Fotoapparate von der Camera obscura bis zur Wegwerfkamera der 1990er-Jahre umfasst die Sammlung. Ebenfalls dort zu sehen: Niépces chambre de la découverte, der allererste Fotoapparat der Welt.
Europas größtes Kodak-Werk
Gut mehr als 100 Jahre nach Nicéphore Niépce schreibt Chalon-sur-Saône erneut Fotogeschichte, diesmal deutlich industrieller. Bereits 1954 war die Entscheidung gefallen, die Produktion des US-amerikanischen Konzerns Eastman Kodak aus Vincennes bei Paris in die Provinz zu verlagern. 1962 eröffnet im Norden von Chalon das größte Kodak-Werk Europas auf 80 Hektar. Es wird zum Herzstück der europäischen Filmproduktion des Konzerns.
Bis zu 3.800 Mitarbeiter stellen hier Fotochemikalien, Verbraucherfilme wie das Format 135 sowie medizinische Röntgen- und Kinofilme her. Der Vormarsch der digitalen Bilder bedeutet das Ende. 2005 wird die Schließung besiegelt, das Personal sukzessive abgebaut, die Produktion heruntergefahren.
2007 wird das Hauptgebäude, 2008 die riesige Beschichtungshalle gesprengt. Um die Erinnerung an ein Jahrhundert analoger Bildindustrie zu bewahren, gründen ehemalige Mitarbeiter den Cercle des Conservateurs de l’Image Latente (CECIL) und richten im ehemaligen Forschungsgebäude ein kleines Kodak-Museum ein.
Geschichte der Resilienz
Kodaks Betriebsgelände wird für gut eine Milliarde Euro als SaôneOr revitalisiert, heute der größte Gewerbe- und Industriepark zwischen Paris und Lyon. Rund 360 Unternehmen mit insgesamt 6.600 Arbeitsplätzen haben sich hier angesiedelt. Logistiker sind darunter, Metallverarbeiter und digitale Dienstleister. Chalon nennt das Ende von Kodak und den Neustart eine Geschichte der Resilienz. Bewusst schlägt die Stadt dabei den Bogen zurück zu Nicéphore Niépce.
2004 gründete der Gemeindeverband Grand Chalon die Nicéphore Cité. Das neue Cluster für digitale Bildtechnologien zieht in die Sucrerie Rouge, eine alte Zuckerraffinerie aus rotem Backstein am Quai Saint-Cosme. Zu Beginn liegt der Schwerpunkt ganz auf Bild, Ton und Kreativwirtschaft. Das Ziel: Nicéphore Niépces Erbe ins digitale Zeitalter zu überführen. Chalon förderte Start-ups, bietet Studios für 3D-Animation, Postproduktion und digitale Bildbearbeitung an. 2016 kommen die FabLabs hinzu, um die lokale Industrie beim Prototypenbau und kleinen Serienfertigungen mit 3D-Druck digital zu unterstützen.
L’Usinerie : Cluster der Digitalwirtschaft
Doch bald zeigt sich: Das größte Industriezentrum Burgunds braucht im gesamten Produktionssektor Unterstützung bei der digitalen Transformation – mit künstlicher Intelligenz, Robotik und Virtual Reality. Die Antwort darauf heißt: L’Usinerie. Für das Großprojekt wird die historische Dampfmühle Sucrerie Blanche saniert und mit einem Glas- und Stahlbau mit der Nicéphore Cité verbunden. 11,5 Millionen Euro lässt sich die Stadt den 4.000 Quadratmeter großen Innovations- und Campus-Hub kosten, der im September 2022 eröffnet.
Die Elite-Ingenieurschule Institut Image forscht hier zu Virtual Reality, Augmented Reality und digitalem Design. Das Conservatoire national des Arts et Métiers (CNAM) bietet Weiterbildung an. Der Arbeitgeberverband Union des Industries et Métiers de la Métallurgie 71 (UIMM) vertritt Metall- und Industriebetriebe. Und L’Usinerie Partners, Nachfolgerin der Nicéphore Cité, unterstützt Unternehmen und Start-ups direkt bei der Digitalisierung ihrer Produktion.
2004 wollte die Nicéphore Cité eine Brücke vom analogen Film-Erbe Kodaks zur digitalen Bildtechnik schlagen. L’Usinerie ist die Antwort auf die vierte industrielle Revolution und dient der Wirtschaft als digitaler Werkzeugkasten. Im Jubiläumsprogramm zum Bicentenaire de la photographie erzählt Chalon-sur-Saône so gleich zwei Kapitel seiner Bildgeschichte: als Geburtsort der analogen Fotografie und als Schauplatz ihres digitalen Erbes.

Nicéphone Niécpe blickt über die Saône. Foto: Hilke Maunder
Nicéphore Niépce und die Fotografie: meine Tipps
Musée Nicéphore Niépce
28, quai des Messageries, 71100 Chalon-sur-Saône, Tel. 03 85 48 41 98, www.museeniepce.com; Di. geschl.
Maison Nicéphore Niépce
2, rue Nicéphore Niépce, 71240 Saint-Loup-de-Varennes, Tel. 03 85 94 84 60; nur Juli/August
Die Heimat von Louis Daguerre: Bry-sur-Marne
Louis Daguerre kam am 18. November 1787 in Cormeilles-en-Parisis (Val-d’Oise) zur Welt. Ab 1840 lebte und arbeitete er in Bry-sur-Marne (Val-de-Marne), wo die Église Saint-Gervais seit 1842 das einzig erhaltene Diorama von Daguerre birgt. Sein Trompe-l’œil verwandelt den Chor in eine gotische Kathedrale. Daguerre, zeitweise auch Gemeinderat vor Ort, starb am 10. Juli 1851 und ruht auf dem Friedhof der Gemeinde. Einige seiner Kameras und mehrere Daguerreotypien zeigt das kleine Musée Adrien Mentienne.
• 6B, Grand Rue Charles de Gaulle, 94360 Bry-sur-Marne, Tel. 01 45 16 68 33
Das Musée français de la Photographie
Frankreichs größte Fotosammlung ist wegen Gebäudeschäden und strukturellen Mängeln bis auf Weiteres geschlossen. Das Département Essonne sucht Finanzierungsmöglichkeiten, Sponsoren und einen neuen Standort für die Bestände. Das Museum besitzt rund eine Million Fotografien und mehr als 25.000 historische Apparate und Geräte.
• 78, rue de Paris, 91570 Bièvres, Tel. 01 69 35 16 50, https://museedelaphoto.essonne.fr
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