
Martin Angelmaier, Gruppenleiter Wasser beim Amt der NÖ Landesregierung, und Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf schilderten den aktuellen Stand zur Wasserversorgung in NÖ.
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NLK Pfeiffer, NLK Pfeiffer
Niederösterreich erlebt das trockenste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen vor 176 Jahren. Trotz punktueller Engpässe verlief die Trinkwasserversorgung in über 90 Prozent der Gemeinden während des Sommers problemlos. Um künftige Herausforderungen zu meistern, investiert das Land massiv in den Ausbau der Wasserinfrastruktur und möchte noch stärker auf innovative Bewässerungsstrategien setzen.
Dass Wetter und Klima immer stärker von Extremen geprägt sind, zeigen die letzten Jahre in Niederösterreich relativ anschaulich. Während im September 2024, vor fast genau zwei Jahren, Niederösterreich von einer der größten Hochwasserkatastrophen der Geschichte betroffen war, wurde im Sommer 2026 eine Rekordtrockenheit verzeichnet. Viele Branchen, insbesondere die heimische Landwirtschaft, hätten sich in den letzten Monaten über Regen gefreut, dieser blieb im Sommer jedoch fast aus. In den letzten 12 Monaten habe man Niederschlagsdefizite von minus 30 bis zu minus 60 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel verzeichnet, erklärte Martin Angelmaier, Gruppenleiter Wasser beim Amt der NÖ Landesregierung, bei einer Lagebesprechung zur Wasserversorgung am Mittwoch in St. Pölten.