Die EU-Renaturierungsverordnung soll mehr Grün in die Gemeinden bringen.

Die EU-Renaturierungsverordnung soll mehr Grün in die Gemeinden bringen.

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Valentin Sabau auf Pixabay

Nach der Präsentation des nationalen Entwurfs zur EU-Renaturierungsverordnung fordern Niederösterreichs Grüne mehr Information und Unterstützung für betroffene Gemeinden. Das Vorhaben sei eine Chance für die Gemeinden, zugleich müsse man diesen aber – auch finanziell – unter die Arme greifen, so Landessprecherin und Klubobfrau Helga Krismer.

Ein „Ja“, das beinahe zum Koalitionsbruch geführt hätte: Es war 2024, als die damalige Umweltministerin Leonore Gewessler (Grüne) gegen den Willen ihres Koalitionspartners ÖVP für die Renaturierungsverordnung der EU stimmte – wochenlange Debatten folgten. In der Vorwoche, am 1. September, legte Gewesslers Nachfolger Norbert Totschnig (ÖVP) nun den Entwurf des nationalen Widerherstellungsplans vor. Erklärtes Ziel der EU-Staaten: Bis 2030 sollen auf einem Fünftel der Land- und Meeresgebiete sogenannte Wiederherstellungsmaßnahmen durchgeführt werden. Davon betroffen: Aulandschaften, Moore oder Flüsse.