Obwohl das Transferfenster in Österreich mittlerweile geschlossen ist, bleibt die Kaderplanung bei der SV Oberbank Ried weiter Thema. Während mit Luca Capan noch ein Innenverteidiger geholt wurde, richtet sich der Blick der Verantwortlichen weiterhin auf mögliche Verstärkungen im Offensivbereich. Über den Markt für vertragslose Spieler besteht weiterhin die Möglichkeit, nachzubessern. Sportdirektor Lukas Brandl äußerte sich nach dem 5:1-Erfolg im Cup im Ligaportal-Gespräch zum abgelaufenen Transferfenster.

Rieds Sportdirektor Lukas Brandl (r.) mit Präsident Thomas Gahleitner
„Wir als SV Ried müssen immer besonders hartnäckig und kreativ sein“
Nach einer starken vergangenen Saison müssen die Innviertler derzeit einen großen Umbruch bewältigen. Neben Trainer Maximilian Senft und Geschäftsführer Sport Wolfgang Fiala verließen auch Schlüsselspieler wie Havenaar, Bajlicz, Mutandwa oder Rekord-Abgang Van Wyk den Verein. „Es war ein schwieriges Transferfenster mit vielen wichtigen Spielern, die wir verloren haben und ersetzen haben müssen. Natürlich auch der Wechsel auf meiner Position mitten im Transferfenster. Aber unterm Strich kann man zufrieden sein. Man muss immer wieder betonen, dass wir auch sehr viel Potenzial verpflichtet haben, das sich erst finden muss“, so Brandl.
Auf die Frage, ob die Innviertler insbesondere auf der Stürmerposition nochmals zuschlagen, meinte der Sportdirektor: „Die Möglichkeit gibt es immer. Es ist auch immer unsere Aufgabe, dass wir verschiedene Spieler und den Markt über einen längeren Zeitraum beobachten. Wir als SV Ried müssen immer besonders hartnäckig und kreativ sein, weil die ganz offensichtlich guten bekommen wir sowieso nicht. Insofern sind wir da nicht auf das Transferfenster beschränkt und sind immer auf der Suche.“
Doch auch mit den aktuellen Angreifern im Kader zeigt er sich zufrieden: „Ich habe aber auch schon oft betont, dass wir drei junge Stürmer im Kader haben, mit denen wir auch zufrieden sind. Deswegen sind wir da grundsätzlich entspannt, aber auch nicht verschlossen, falls sich etwas Gutes auftut.“
Ob sich nun tatsächlich etwas aufgetan hat, wird sich bald zeigen: Ein frisch veröffentlichtes Video auf den Social-Media-Kanälen der SV Ried deutet jedenfalls auf eine bevorstehende Neuigkeit hin.
Siehe auch:
Fotocredit: Reinhard Schröckelsberger