Schimanek wurde angelastet, die Veröffentlichung der Parte für den ehemaligen niederösterreichischen FPÖ-Landesrat auf der Webseite der Stadtgemeinde Langenlois veranlasst zu haben. Der 56-Jährige bekannte sich nicht schuldig. Die Geschworenen entschieden mit fünf zu drei Stimmen für einen Schuldspruch. Bei einem Rahmen von ein bis zehn Jahren Haft erhielt Schimanek die Mindeststrafe. Die Verteidigung verzichtete auf Rechtsmittel. Weil die Staatsanwaltschaft keine Erklärung abgab, ist das Urteil nicht rechtskräftig.
Nach Vorwürfen hatte der 56-Jährige im Februar 2025 um Auflösung seines Dienstverhältnisses als Büroleiter von Rosenkranz gebeten, war aber freiheitlicher Stadtrat in Langenlois geblieben. Nach dem Schuldspruch kündigte Schimanek vor Medienvertretern an, sein Mandat zurückzulegen und aus der FPÖ auszutreten, um Schaden von der Partei abzuwenden.