Änderung der Darstellung
Parallel dazu änderte das Klinikum jedoch seine Darstellung des Geschehens. Während zunächst von einem bedauerlichen Vorfall rund um eine falsche Akte die Rede war, erklärte das KUK später, es habe nie eine falsche Diagnose gegeben. Dem Arzt sei angeblich sofort aufgefallen, dass die Röntgenbilder nicht zur Patientin gehörten. Die nachträgliche Darstellung steht allerdings im deutlichen Widerspruch zu den Schilderungen der Betroffenen, die der „Krone“ bereits zuvor schriftlich übermittelt wurden – und wirft erneut Fragen zur Kommunikation des Spitals auf. Die Causa zeigt damit nicht nur eine Aktenverwechslung, sondern auch, wie unterschiedlich ein und derselbe Vorfall dargestellt werden kann.