Fujifilms Filmsimulationen stehen für Charakter statt Korrekturarbeit. In einem Projekt zeigt der Fotograf Thomas B. Jones, wie der „Classic Chrome“-Look zur erzählerischen Klammer wird – und warum Filmsimulationsrezepte den kreativen Workflow nachhaltig verändern.

Ein Bild entsteht nicht erst am Computer, sondern bereits im Moment der Aufnahme. Genau hier setzen die Filmsimulationen von Fujifilm an. Sie sind in allen aktuellen spiegellosen Systemkameras von Fujifilm verfügbar – je nach Modell in unterschiedlicher Anzahl – und bilden das Herz der Fujifilm Color Science.

Ihre Besonderheit liegt in ihrer Geschichte: Seit 1934 entwickelt Fujifilm analoge Fotofilme; seit 2004 fließt dieses Wissen in digitale Filmsimulationen ein. Dabei geht es nicht um bloße Nostalgie. Jede Filmsimulation ist ein eigenständiger Look, geprägt von Kontrast, Tonwerten und Farbwiedergabe. Sie liefern eine stimmige Basis, auf der Fotografen ihre Bildsprache entwickeln können – direkt aus der Kamera, ohne Umwege.

Filmsimulationen sind damit weit mehr als ein Menüpunkt. Sie verkörpern Fujifilms Farbphilosophie, indem sie komplexe Abstimmungen vorwegnehmen, aber genügend Raum für persönliche Entscheidungen lassen. So entstehen Bilder mit Charakter, die nicht korrigiert, sondern bewusst gestaltet sind

Classic Chrome