
E-Zigaretten kommen oft aus China
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Fast die Hälfte der E-Zigaretten in Europa stammt aus irregulären Quellen, 90 Prozent davon aus China. Das besagt eine aktuelle Studie des Fraunhofer-Instituts, in der Marktstrukturen, Lieferketten und Herkunftsländer umfassend untersucht wurden. Das Marktvolumen irregulärer E-Zigaretten liegt demnach bei rund 6,6 Milliarden Euro. Bis 2030 wird ein Wachstum des Marktes auf 10,8 Milliarden Euro erwartet, hieß es am Donnerstag bei einem Online-Pressegespräch.
„Zum ersten Mal ist es uns gelungen, den irregulären Markt für E-Zigaretten in Europa systematisch abzubilden – basierend auf Handels- und Lieferkettenanalysen, Zollstatistiken und Marktsegmentierungen“, sagte Uwe Veres-Homm, Leiter der Risiko- und Standortanalyse am Fraunhofer IIS.