
Jedoch weitere Fälle in Provinz Nord-Kivu
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Der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, hat Fortschritte im Kampf gegen die Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo gelobt. „Wir beginnen, ermutigende Anzeichen zu sehen, dass wir an Boden gewinnen“, sagte er am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Genf. In den am stärksten betroffenen Gebieten der Provinz Ituri sinke Zahl der Ansteckungen, in der Nachbar-Provinz Süd-Kivu sei seit Mai kein neuer Fall mehr registriert worden.
Der WHO-Chef verwies auf Fortschritte bei Tests zur Behandlung und Vorbeugung von Ebola-Infektionen. Außerdem würden voraussichtlich „in den kommenden Wochen“ klinische Tests zur Wirksamkeit von Impfungen starten. Die Ausbreitung gehe allerdings noch nicht in dem Maße zurück, wie sie „müsste“, mahnte Tedros. Die Eindämmungsmaßnahmen in der Demokratischen Republik Kongo müssten daher noch „mehrere Monate lang beibehalten und verstärkt werden“ – und das gestalte sich „schwierig“.