ARD-Krimi
„Polizeiruf 110“ am Sonntag: Darum geht es in der gestrigen Folge
Aktualisiert am 16.02.2026Lesedauer: 3 Min.
Eine ältere Frau wird tot in ihrer Wohnung gefunden – ohne Spuren von Gewalt. (Quelle: © MDR/Felix Abraham, honorarfrei )
Der Sonntagabend ist für viele Menschen in Deutschland verplant – für den neuen ARD-Krimi. Die gestrige Folge „Polizeiruf 110“ führt nach Halle.
Sonntag, 20.15 Uhr – dieser Termin ist seit Jahrzehnten gesetzt: Dann beginnt im Ersten entweder der „Tatort“ oder ein neuer „Polizeiruf 110“. Seit 1970 verfolgen Millionen Menschen regelmäßig neue Kriminalfälle aus deutschen, österreichischen und Schweizer Städten. Verschiedene Ermittlerteams klären in 90 Minuten Mordfälle auf: ein deutsches Erfolgsrezept.
Am Sonntagabend, den 15. Februar 2026, um 20.15 Uhr, zeigte die ARD den neuen „Polizeiruf 110“ aus Halle. Die beiden Kriminalhauptkommissare Henry Koitzsch (Peter Kurth) und Michael Lehmann (Peter Schneider) ermittelten im Fall mit dem Titel „Der Wanderer zieht von dannen“. Es ist der dritte Fall des Ermittler-Duos.
Im neuen „Polizeiruf 110“ sind Koitzsch und Lehmann mit dem Tod einer älteren Frau in ihrer Badewanne befasst. Dass es sich um Mord handelt, ist schnell klar. Ebenso, dass die Frau den Täter vermutlich gekannt hat. Auf der Suche nach dem Täter gerät zunächst der Hausmeister ins Visier. Bei den Ermittlungen stößt das Duo allerdings auf die Spur eines weiteren Mordfalles aus der Vergangenheit, was die Frage aufwirft, ob es sich um einen Einzelfall handelt – oder um die Tat eines Serienmörders.
Der ursprünglich zwar mysteriöse, aber nicht ungewöhnliche Fall entwickelt sich schnell zu einer ebenso persönlichen wie gefährlichen Angelegenheit für die Ermittler. Denn als sich der Verdacht, es könnte sich um einen Serientäter handeln, verdichtet, gerät Henry Koitzsch selbst ins Visier. Gleichzeitig überschneidet sich der Fall mit anderen Fällen aus der Vergangenheit und lässt die Ermittler auf alte Bekannte stoßen. So steht dieser dritte Fall nicht alleine, sondern führt die beiden vorhergegangenen Fälle fort und löst bisher ungeklärte Fragen und Mordfälle.
In „Der Wanderer zieht von dannen“ beweisen sich Koitzsch und Lehmann erneut nicht nur als Kriminalhauptkommissare, sondern auch als eng verbundene Freunde, die über die gemeinsame Arbeit hinaus füreinander einstehen. Die Ermittlungen werden neben der Polizeiarbeit, auch durch die persönlichen Beweggründe der Ermittler vorangetrieben. Dadurch rückt der Fall zwar nicht in den Hintergrund, er bietet aber den Charakteren sowie der Region und der Gesellschaft die Bühne.
Die kommenden Sendetermine sind wie folgt geplant:
