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Freiburg steht unter Druck! Die Breisgauer verlieren das Achtelfinal-Hinspiel der Europa League bei Genk mit 0:1. Ein Traumtor von Zakaria El Ouahdi (24) sorgt für den Nackenschlag. Das Viertelfinale hat der Klub international noch nie erreicht. Jetzt braucht es im Rückspiel am Donnerstag im Europa-Park-Stadion eine Wende.
El Ouahdi schockt Freiburg mit Traumtor
Trainer Julian Schuster (40) hatte noch gewarnt. Auch wenn Genk in der belgischen Liga aktuell nur Achter ist, sagte er vor dem Hinspiel: „Davon lassen wir uns nicht blenden. Wenn ein Team im Achtelfinale in Europa steht, hat das auch einen Grund.“
Seine Mannschaft legt mutig los. 8. Minute: Johan Manzambi trifft nach einem Abpraller aus drei Metern. Der vermeintliche Traum-Start. Doch nach dem VAR-Check zählt das Tor nicht – Abseits.
VAR nimmt Freiburg die Führung
Dann schlägt Genk eiskalt zu. 24. Minute: Zakaria El Ouahdi zieht mit dem Vollspann ab, der Ball schlägt in der langen linken Ecke ein. Sein vierter Europa-League-Treffer. Die verdiente Führung für die Belgier. Freiburg wirkt geschockt, kämpft aber weiter.
Schreckmoment um Ginter und Beste
Direkt nach der Pause wird es wild. Ginter geht ins Duell mit Lawal. Der Keeper springt zum Ball, faustet ihn weg – und trifft Ginter heftig am Kopf (50.). Der Verteidiger muss behandelt werden, spielt aber weiter. Die Szene war bereits abgepfiffen, ein Elfmeter wird deshalb nicht geprüft.
Zehn Minuten später trifft es Jan-Niklas Beste. Am Mittelkreis steigt Bangoura in den Zweikampf ein, zieht den Arm hoch und erwischt Beste ohne Absicht mit dem Ellenbogen an der Augenhöhle. Keine Karte. Doch das Auge schwillt an, Beste muss vom Platz.
In der zweiten Hälfte stehen die Gäste zwar deutlich sortierter. Doch vorne fehlt die Durchschlagskraft. Am Ende bleibt es beim 0:1.
Damit haben im Rückspiel im Europa-Park-Stadion die gut aufgelegten Belgier die Nase vorn.