James McAvoy sprach im Interview über seine Zeit als Professor X und gab seinem Nachfolger im MCU einen Ratschlag.
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Heute werden nicht wenige Marvel-Filmreihen, die außerhalb des Marvel Cinematic Universe (MCU) entstanden sind, zumindest vom jüngeren Publikum eher belächelt.
Das ist teilweise sogar bei der originalen „Spider-Man“-Trilogie von Sam Raimi mit Tobey Maguire als freundliche Spinne aus der Nachbarschaft und der ersten „X-Men“-Trilogie der Fall. Hugh Jackman als Wolverine ist davon ausgenommen, weil er als einziger Marvel-Star in all den Jahren nie einen Nachfolger hatte.
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Seit Disney 21st Century Fox inklusive des Filmstudios 20th Century Fox vor knapp sieben Jahren aufgekauft hat, werkelt Marvel-Mastermind Kevin Feige am Plan, alle heimgekehrten Filmreihen in das MCU einzubetten. Mit „Deadpool & Wolverine“ sowie „Fantastic Four: First Steps“ sind die buchstäblichen ersten Schritte erfolgt. Nun sind die X-Men dran.
Einer, der weiß, wie es war, in große Fußstapfen zu treten, ist James McAvoy, der nach Patrick Stewart Charles Xavier alias Professor X verkörpert hat. Im Gespräch mit Collider erinnerte er sich an den ersten Film „X-Men: Erste Entscheidung“:
„Haben wir den Druck gespürt, als wir ‚Erste Entscheidung‘ gedreht haben? Ich bin mir nicht so sicher. Da war etwas Leichtes an der Natur des Reboots. Es fühlte sich wie eine andere Art Film an; und das hat uns, denke ich, in gewisser Weise vom Druck befreit. Erst als wir den Film beworben haben, kam der ganze Druck zurück.“
Einen weiteren Auftritt werden die „X-Men“-Veteranen Patrick Stewart als Professor X und Ian McKellen als Magneto in „Avengers: Doomsday“ (deutscher Kinostart am 16. Dezember 2026) haben. Seht dazu den Trailer an:
„X-Men“: Das rät James McAvoy seinem Professor-X-Nachfolger
Als James McAvoy 2010 die Nachfolge von Patrick Stewart als jüngerer Charles Xavier antrat, versuchte er, sich bewusst von Stewarts Version abzugrenzen – nicht nur wegen dem Alter. Jetzt, da mit Christopher Abbott („Kraven the Hunter“) der nächste und erste originale Professor X im MCU ansteht, hat McAvoy einen Rat an seinen Kollegen, dem Fans mit Sicherheit zustimmen dürften:
„Genieße es einfach. Genieße es und geh auf Entdeckungsreise. Finde etwas. Patrick [Stewart] hat das erkundet, was er erkundet hat. Ich habe das erkundet, was ich erkundet habe; und ich hoffe, dass er etwas [Eigenes] tun kann und sich selbst in die Rolle einbringt – und etwas Neues erschafft. Denn wir können uns nicht einfach 15 Filme lang den gleichen Charakter auf die gleiche Weise ansehen, versteht ihr? Ich hoffe also, dass er die Gelegenheit erhält, sich selbst in die Rolle einzubringen.“
Unter Regisseur Jake Schreier („Thunderbolts*“) sollen die Dreharbeiten noch dieses Jahr in Großbritannien beginnen. Als Stars bislang gesetzt sind neben Abbott als Professor X noch Sadie Sink als Jean Grey, Samara Weaving als Emma Frost, Inde Navarrette als Rogue, Kit Connor als Cylcops, Maya Boyd als Storm, Asa Germann als Angel sowie Adam Driver als Mr. Sinister. Deutscher Kinostart ist der 4. Mai 2028.