Eine erfolgreiche Künstlerin verschwindet, und einige Menschen versuchen, sie aufzuspüren. Sollte es so etwas wie einen Handlungskern in dem Roman „Oroppa“ von Safae el Khannoussi geben, wäre es dieser. Sich mit der Suche nach stringenter Handlung aufzuhalten, das sei hier gleich gesagt, wird aber nicht zu einer befriedigenden Lektüre führen. Also den Bleistift beiseitegelegt, mit dem die vielen Figurennamen notiert werden sollten. Auf die Nummer, die jetzt losgeht, lässt man sich am besten furchtlos und ohne Ausrüstung ein.