„Zurück in die Zukunft“
Dieses Kult-Auto kostet 450.000 Euro – und wird zum Musical-Star
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Aktualisiert am 13.03.2026 – 02:03 UhrLesedauer: 3 Min.
Antrieb für die Zeitreise: Associate Technical Supervisor Mirko Thumann betankt den Bühnen-DeLorean mit einer Plutoniumattrappe. (Quelle: Ulrich Perrey/dpa)
Zeitreisen ist bald in Hamburg möglich: Vor der Deutschlandpremiere von „Zurück in die Zukunft“ zeigt das Musical den legendären DeLorean erstmals auf der Bühne.
Silbergrau glänzt er auf der Bühne des Hamburger Operettenhauses, mit geöffneten Flügeltüren und qualmenden Auspuffen. Sprechen, singen oder tanzen kann er nicht – doch ohne ihn geht im neuen Musical nichts: Der DeLorean ist als Zeitmaschine der vielleicht wichtigste Hauptdarsteller in „Zurück in die Zukunft“.
40 Jahre nach dem Kinostart des ersten Films kennt das Publikum die Szene längst. Für Marty McFly war sie damals noch eine Überraschung: „Doc, wollen Sie mir etwa sagen, dass Sie eine Zeitmaschine gebaut haben … aus einem DeLorean?“ Der Satz zählt heute zu den bekanntesten Zitaten der Filmreihe.
Für das Produktionsteam steht fest, wie hoch die Erwartungen der Fans sind. Schließlich wollen viele Zuschauer die bekannten Szenen möglichst originalgetreu wiedersehen. „Das ist etwas, das man immer im Hinterkopf hat“, sagte Associate Technical Supervisor Mirko Thumann im Gespräch mit t-online Hamburg. Er versprach: „Man wird nicht enttäuscht, weil man all die Gimmicks und Gags aus dem Film auch auf der Bühne sehen kann.“
Viele Schlüsselszenen aus „Zurück in die Zukunft“ spielen direkt im Auto – inklusive der berühmten Zeitreise bei 88 Meilen pro Stunde. Entsprechend wichtig ist der DeLorean für die Inszenierung. Dass die Hamburger Produktion nicht bei null anfangen musste, habe vieles erleichtert. „Wenn mir jemand gesagt hätte: Ihr seid die Ersten, macht mal“, sagte Thumann, „dann hätte ich wahrscheinlich erst einmal tief durchatmen müssen.“
Auch im laufenden Betrieb bleibt der Bühnen-DeLorean eine technische Herausforderung. „Das Auto muss täglich zur Wartung“, sagte Thumann. Vor jeder Show überprüft das Team alle Funktionen. „Nichts wäre schlimmer, als wenn das Auto auf die Bühne kommt und nicht das macht, was es soll.“
