Zum Auftakt der Meistergruppe-Spielzeit in der Bundesliga-Saison 2025/26 empfängt der aktuell Tabellenvierte FK Austria Wien am Sonntag (17 Uhr, Ligaportal-LIVETICKER) im Topspiel der 23. Runde den amtierenden Meister und aktuellen Tabellenführer SK Puntigamer Sturm Graz in der Generali-Arena. Nach nur wenigen Verkaufstagen sind laut Klubangaben der Violetten bereits 12.400 Tickets abgesetzt. Bei der heutigen Medienrunde äußerten sich FAK-Cheftrainer Stephan Helm und Kapitän Manfred Fischer zur Partie mit den Steirern, die nur einen Punkt mehr auf dem Konto haben wie die Veilchen.

Johannes Eggestein machte in den beiden bisherigen Saison-Duellen mit dem SK Sturm Graz den Unterschied aus. Der 27-jährige Deutsche erzielte am 14. September das Goldtor beim 1:0-Auswärtssieg der Wiener Austria und war im Rückspiel in der Generali Arena an allen drei Treffern beim 3:1-Heimerfolg beteiligt. Nach 0:1-Rückstand gegen die Steirer bediente der Top-Scorer der Liga Mitspieler Reinhold Ranftl mustergültig zum Ausgleich, um dann mit seinem Elfmetertor zum 2:1 für die Wende zu sorgen.
„Wollen das Beste aus den letzten zehn Runden herausholen!“
FAK-Cheftrainer Stephan Helm über…
…die anstehende Finalrunde in der Meistergruppe:
„Dass wir so souverän in die Meistergruppe eingezogen sind: Hut ab vor der Mannschaft! Wir sind den Punkten, die wir zu Saisonbeginn liegen lassen haben, eine Zeit lang hinterhergelaufen. Ab Herbst hat der Trend dann aber ganz klar nach oben gezeigt. Die Mannschaft wollte diese 22. Runde in Ried mit einem Sieg abschließen. Wenn man auf die Buchhalter schaut, sind andere Teams wohl mehr favorisiert als wir, aber wir wollen das Beste aus den letzten zehn Runden rausholen.“
…Gegner Sturm Graz:
„Trainer Fabio Ingolitsch hat seine Ideen merkbar in die Mannschaft eingebracht. Das ist nicht nur in der Formation ersichtlich, auch wenn er selbst hier sehr flexibel denkt. Ich gehe davon aus, dass sie so spielen werden wie zuletzt.“

„Unser Hunger ist extrem groß, der Charakter der Mannschaft riesig“
FAK-Kapitän Manfred Fischer über…
…den Teamspirit:
„Keiner lässt den anderen hängen. Niemand lässt aus. Jeder Spieler versteht seine Rolle, weiß genau, was er zu tun. Egal ob Stammspieler oder von der Bank kommend: Wir wissen Bescheid. Das zeichnet uns gerade aus.“
…Lieblingsgegner SK Sturm?
„Unsere Siege gegen Sturm sind – wie immer – in der Vergangenheit passiert. Gegen Sturm zu spielen freut uns aber immer. Es ist ein österreichisches Top-Spiel, wo wir alles rausholen müssen. Die letzten Partien gegen sie wurden verdient gewonnen.
Sie sind eine physisch sehr starke Mannschaft, wir müssen komplett an unsere Grenzen gehen. Es gibt in dieser Partie keinen Favoriten. Gemeinsam mit unseren Fans ist aber Vieles möglich.“
…über die veränderte Spielweise im Vergleich zum Vorjahr:
„Wir haben letztes Jahr mit Maurice Malone und Nik Prelec vorne eine Zweierkette gehabt, dahinter mit Fitzi (Anm.: Dominik Fitz) einen, der mit einem einzigen Pass eine Partie entscheiden konnte. Heuer spielen wir anders. Egal, wer spielt: Ich, Abu, Sanel, Vaso – wir hauen immer alles rein.
Unser Hunger ist extrem groß, der Charakter der Mannschaft riesig. Wir werden die kommenden Spiele zu 100 Prozent wahrnehmen und unser Bestes geben. Natürlich schauen wir von Woche zu Woche, betrachten die jeweiligen Aufgaben jeweils einzeln.“
Personalnews
Sanel Šaljić bleibt nach seiner Verletzung weiterhin fraglich. Tae-Seok Lee sitzt gegen den SK Sturm Graz am Sonntag seine Gelbsperre ab.
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Fotocredit: Gepa-Admiral