In Wien sind im Rahmen des Projekts Darmkrebs-Sreening bisher rund 10.000 Proben ausgewertet worden. 256 davon zeigten auffällige Ergebnisse, wie Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) und die Vorsitzende des ÖGK-Landesstellenausschusses Wien, Agnes Streissler-Führer, am Freitag berichteten. Bis Ende September wurden Einladungsschreiben an circa 131.000 Personen versandt. Knapp 19.000 davon haben einen Testkit angefordert.

Von diesen sind bisher etwa 11.000 über den Postweg eingelangt und davon rund 10.000 schon ausgewertet worden. „Das ist eine hohe Beteiligung der Wiener Bevölkerung in den entsprechenden Altersgruppen und entspricht unseren Erwartungen. Es zeigt auch, dass wir mit diesem niedrigschwelligen Angebot eine Lücke im Untersuchungsangebot schließen können“, befand Hacker. Von den untersuchten Proben wiesen 256 auffällige Ergebnisse auf. Hier wurden 45 Koloskopien vermittelt.

Hilfe bei Terminsuche für Koloskopie

Laut der Aussendung dauert es im Durchschnitt nur 1,7 Tage von der Abgabe bis zur Einmeldung des Analyseergebnisses. Wenn eine ausgewertete Probe positiv ist, wird eine Darmspiegelung empfohlen. Sollte kein Termin ab Terminsuche innerhalb von 14 Tagen verfügbar sein, dann wird ein solcher vom Pojektkonsortium zur Verfügung gestellt.

Das Darmkrebs-Screening in Wien wird noch kommenden Jahres weiterlaufen. In dieser Zeit werden noch weitere 410.000 Wienerinnen und Wiener im Alter zwischen 45 und 75 Jahren angeschrieben und zum Früherkennungs-Test eingeladen. Die Aktion wird vom Wiener Gesundheitsfonds und der ÖGK finanziert.

(Quelle: APA)

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