Ein Nachrichtenportal der iranischen Revolutionsgarden erklärte unterdessen, seit Kriegsbeginn hätten die Streitkräfte im Land insgesamt 111 feindliche Drohnen zerstört. In dem Beitrag des Portals Sepah wurde nicht aufgeschlüsselt, um welche Arten von Drohnen es sich dabei handelte.

Die USA verstärken ihre Militärpräsenz im Nahen Osten. Das Pentagon verlegt zusätzliche Marines und Kriegsschiffe in die Region. Das berichtet das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf drei US-Regierungsbeamte.

Verteidigungsminister Pete Hegseth habe demnach einem Antrag des US-Zentralkommandos zugestimmt. Geplant ist die Entsendung eines Teils einer amphibischen Einsatzgruppe mit einer Marine-Expeditionseinheit. Solche Verbände bestehen üblicherweise aus mehreren Kriegsschiffen sowie rund 5.000 Marinesoldaten und Seeleuten. Auch das in Japan stationierte Kriegsschiff „USS Tripoli“ soll laut zwei der Beamten mit seinen Marines in Richtung Naher Osten unterwegs sein. Bereits jetzt unterstützen US-Marines in der Region Einsätze im Zusammenhang mit Iran.

Katar verfügt nach eigenen Angaben über strategische Wasserreserven für vier Monate. Die Lebensmittelreserven des Golfstaats reichen für 18 Monate, sagt Innenminister Scheich Chalifa bin Hamad Al Thani.

Seit dem Beginn des Iran-Krieges vor zwei Wochen haben einer auf Seetransporte spezialisierten Website zufolge nur 77 Schiffe die Straße von Hormus passiert. Mehr als die Hälfte dieser Schiffe gehöre zur sogenannten Schattenflotte, erklärte „Lloyd’s List Intelligence“ am Freitag. Damit sind die häufig veralteten und unter fremder Flagge fahrenden Schiffe gemeint, mit denen insbesondere Russland und der Iran internationale Sanktionen umgehen.

Die seit Monatsbeginn verzeichneten 77 Durchfahrten durch die Straße von Hormus bedeuten „Lloyd’s List Intelligence“ zufolge einen massiven Rückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Vom 1. bis zum 11. März 2025 wurden demnach 1299 Durchfahrten registriert.

Die Türkei soll nach den Worten von Präsident Recep Tayyip Erdoğan unter keinen Umständen in den Iran-Krieg hineingezogen werden. Er werde sich von „Provokationen“ nicht mitreißen lassen, sagte Erdoğan am Freitag, nachdem kurz zuvor Abwehrsysteme der Nato nach Angaben aus Ankara die mittlerweile dritte Rakete aus dem Iran über der Türkei abgeschossen hatten.

„Zu verhindern, dass unser Land in diese Feuersbrunst hineingezogen wird, ist unsere Priorität Nummer eins“, sagte Erdoğan. „Wir handeln mit sehr großer Vorsicht angesichts von Komplotten, Fallen und Provokationen, die darauf abzielen, unser Land in den Krieg hineinzuziehen“, sagte der türkische Präsident. Er stellte eine „angemessene und maßvolle“ Reaktion in Aussicht.