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Pößnitz (Österreich) – Albert Fürst von Thurn und Taxis (42) verunglückte am Freitag bei der Rebenland-Rallye in der Südsteiermark (Österreich) schwer. Sein Wagen stürzte rund 50 Meter einen Abhang hinab. Das Familienoberhaupt derer von Thurn und Taxis musste schwer verletzt aus den Trümmern seines Rennautos befreit werden.

Der Adelige hatte in der Vergangenheit große Erfolge als Rennfahrer gefeiert, war 2010 sogar Meister der ADAC GT Masters. Am Freitag ging der Regensburger mit seiner Beifahrerin Jara Hain im Škoda Fabia RS Rally2 bei der Rebenland Rallye, der offenen österreichischen Meisterschaft, an den Start. Nach drei von sieben Wertungen lag von Thurn und Taxis am ersten von zwei Renntagen aussichtsreich auf Rang drei.

Škoda Fabia RS Rally2 mit Fahrer Albert von Thurn und Taxis kurz vor dem Unfall bei der Rebenland Rallye

Der Škoda Fabia RS Rally2 mit Fahrer Albert von Thurn und Taxis kurz vor dem Unfall bei der Rebenland-Rallye

Foto: Harald Illmer/Rebenland Rallye 2026

Unfall bei der vierten Prüfung

Bei der vierten Prüfung auf der Panoramastraße in Pößnitz passierte es: Albert von Thurn und Taxis verlor die Kontrolle über das Fahrzeug. Der Škoda stürzte rund 50 Meter einen Abhang hinab, teilte die Rennleitung mit: „Ein Kran wurde angefordert, um das Auto samt der Mannschaft zu bergen.“ Albert von Thurn und Taxis klagte noch am Steuer seines zerstörten Wagens über starke Schmerzen im Lendenwirbelbereich. Er wurde mit einem Hubschrauber in die Klinik nach Graz geflogen. Beifahrerin Jara Hain wurde mit Rückenschmerzen ins Krankenhaus nach Wagna gefahren.

Gloria von Thurn und Taxis äußert sich nach Unfall

Die Etappe wurde nach dem Unfall zu Ende gefahren, die vierte Prüfung, an der 55 Teams teilgenommen hatten, aber nicht gewertet. Die Mutter des verunglückten Albert, Gloria von Thurn und Taxis (66), äußerte sich nach dem Unfall ihres Sohnes gegenüber der Mediengruppe Bayern: Albert „muss Gott sei Dank nicht operiert werden“. Der Rennfahrer selbst sagte einem Sprecher des Veranstalters zufolge, er habe „sieben Schutzengel“ gehabt. Im Rallyewagen war den Angaben zufolge zudem ein Schutzkäfig verbaut.

Copilotin Jara Hain meldete sich via Instagram aus dem Krankenhaus, schrieb unter anderem: „Uns geht es beiden den Umständen entsprechend gut“

Copilotin Jara Hain meldete sich via Instagram aus dem Krankenhaus, schrieb unter anderem: „Uns geht es beiden den Umständen entsprechend gut“

Foto: Instagram/Jara Hain