Eine Abschaffung oder zumindest deutliche Senkung der Abgabe könnte sogar zu höheren Steuereinnahmen führen, so Ofner. Denn Passagiere geben in Österreich Geld aus und übernachten, verwies er auf die Umwegrentabilität. Tourismus-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner (ÖVP) will sich daher „genau ansehen, wie wir die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts stärken können“. Dazu gehöre auch die Frage einer möglichen Entlastung bei der Flugabgabe. „Dabei gilt es, die wirtschaftlichen Chancen einer Entlastung ebenso zu berücksichtigen wie die budgetären Spielräume.“ Eine Abschaffung der Flugabgabe fordert die FPÖ: Diese sei „wirtschaftsfeindlich, sie bringt keinen wirksamen Lenkungseffekt und verschärft den Wettbewerbsnachteil gegenüber Bratislava“, so der niederösterreichische Landeshauptfrau-Stellvertreter Udo Landbauer (FPÖ) in einer Aussendung.