Nach gutem Start mit drei Siegen aus den ersten vier Spielen hatte sich Aufsteiger Wacker Innsbruck zuletzt vor der Länderspielpause mit zwei Punkten (2U, 1N) zu begnügen. Da kam das Gastspiel der Tiroler in Wien-Hütteldorf gerade recht, da der SK Rapid II nach vier Niederlagen in Folge nicht gerade mit viel Selbstvertrauen ausgestattet war. Und lief auch früh einem 0:1-Rückstand hinterher, zwar gelang nach der Halbzeitpause der Ausgleich, doch die Gäste schlugen zurück und fahren dank dem Luckypunch von Mouhamed Sy mit einem 2:1-Sieg und drei Punkten im Gepäck zurück ins „Heilige Land“.

Ein frühes und ein spätes Tor ihrer Mannschaft ließen die Fans vom FC Wacker Innsbruck in Hütteldorf letzendlich den zweiten Saison-Auswärtssieg bejubeln.
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Blitzstart für Wacker Innsbruck
Die Partie begann mit einem Blitzstart der Innsbrucker. Bereits in der zweiten Minute nutzte Luis Gstrein seine Chance und brachte die Gäste mit einem schnellen Angriff über die linke Seite in Führung. Dieser frühe Treffer gab Wacker Rückenwind, und die Tiroler hatten in der Folge mehr vom Spiel.
Immer wieder sorgten sie mit schnellen Vorstößen für Gefahr im Strafraum der jungen Hütteldorfer, doch die Defensive der Gastgeber hielt dem Druck stand. In der 18. Minute versuchte es Adrian Lechl mit einem Distanzschuss, der jedoch keine ernsthafte Bedrohung für das Tor von Laurenz Orgler darstellte.
Der SK Rapid II tat sich schwer, ins Spiel zu finden, und kam nur sporadisch zu Tormöglichkeiten. Eine der wenigen Chancen hatte Ensar Music in der 42. Minute, doch sein Schuss wurde von Gäste-Goalie Juri Kirchmayr spektakulär pariert. Mit einem 0:1 ging es in die Halbzeitpause.
Aufholjagd und entscheidender Schlag
In der zweiten Halbzeit zeigte sich der SK Rapid II kämpferischer, drängte auf den Ausgleich, und wurde in der 83. Minute belohnt. Nach einem Foulspiel im Strafraum trat David Berger zum Elfmeter an und verwandelte sicher zum 1:1. Der Ausgleichstreffer brachte neue Energie in die Reihen der Wiener, doch Wacker Innsbruck ließ sich nicht aus dem Konzept bringen und blieb weiterhin gefährlich vor dem gegnerischen Tor.
Das Team vom 37-jährigen Aufstiegscoach Sebastian Siller wollte den zweiten Auswärtsdreier nach zuvor einem Sieg in Kapfenberg. Und die Tiroler sollten Grund zur Freude haben. Dabei fiel die Entscheidung zu ihren Gunsten in der Nachspielzeit.
In der 91. Minute nutzte Mouhamed Sy die Gelegenheit, um die Tiroler wieder in Führung zu bringen. Der Treffer fiel nach einer Flanke von Robin Littig, die Sy geschickt ins Tor lenkte. Die jungen Rapidler versuchten in den verbleibenden Restminuten der Nachspielzeit noch einmal alles, um den erneuten Ausgleich zu erzwingen.
Doch die Innsbrucker Verteidigung hielt stand und sicherte den Gästen den wichtigen Auswärtssieg. Mit diesem Erfolg festigten die Tiroler im ersten Tabellendrittel, grüßen von Rang vier, während Rapid II auch im fünften Spiel in Folge leer ausgeht und mit sechs Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz liegt.
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Fotocredit: Franz Plechinger und Martin Gaisbauer