Wallner machte keinen Hehl daraus, Gewesslers Ansatz für falsch zu halten. „Eigentum aufzubauen, für die nächste Generation vorzusorgen und etwas weiterzugeben, ist nichts, wofür sich Menschen rechtfertigen müssen“, sagte er. Diese Haltung stehe für Eigenverantwortung und langfristiges Denken. „Leistung muss sich lohnen. Wer arbeitet, spart, investiert, einen Betrieb aufbaut oder für seine Kinder vorsorgt, darf dafür nicht nachträglich bestraft werden“, stellte der Landeshauptmann fest. Gerade in Vorarlberg stecke ein wesentlicher Teil des Vermögens in Einfamilienhäusern, Betrieben und Arbeitsplätzen. Ziel müsse es sein, Unternehmensübergaben zu erleichtern und Betriebe in der Region zu halten, nicht zusätzliche Unsicherheit zu schaffen.