In der Nacht auf Samstag brannte es in einem Einfamilienhaus in Traiskirchen. Kurz vor 3 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Traiskirchen-Stadt zu einem B2 (Gebäudebrand – Innenraum) alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Feuerwehreinsatzkräfte schlugen meterhohe Flammen aus einem Fenster im Dachgeschoss des Hauses. Der betroffene Raum stand da schon in Vollbrand. Glücklicherweise konnte sich das ältere Ehepaar ins Freie retten.

Da sich keine weiteren Personen im Gebäude befanden, ließ der Einsatzleiter sofort eine C-Löschleitung unter Atemschutz im Innenangriff vornehmen und die Teleskopmastbühne direkt vor dem Haus in Stellung bringen. Denn es bestand die Gefahr, dass sich die Flammen auch auf das Dach ausbreiten. Da zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt war, wie weit der Brand im Inneren des Dachgeschosses bereits fortgeschritten war, wurde über die Bereichsalarmzentrale die FF Wienersdorf mit Atemschutzgeräteträger nachgefordert.

Die Bewohner wurden vorsorglich ins Spital gebracht

Dem vorgehenden Trupp im Innenangriff gelang es, binnen kürzester Zeit die Brandintensität zu brechen und die Ausbreitung zu begrenzen. Die zwei Hausbewohner, welche nur mit dem Schlafgewand bekleidet waren, fanden bei Nachbarn Schutz, wo sie von den eingetroffenen Rettungskräften versorgt wurden. Da die beiden auch Brandrauch eingeatmet hatten, wurden sie zur weiteren Abklärung mit einem Rettungsfahrzeug ins Spital abtransportiert.

Im Brandraum selbst mussten sicherheitshalber auch die Deckenplatten mit einem Einreißhaken entfernt werden. Mit Hilfe von Wärmebildkameras gelang es, alle Glutnester aufzuspüren. Die Entrauchung des Gebäudes erfolgte mit einem Hochleistungslüfter der Feuerwehr. Das betroffene Schlafzimmer ist komplett ausgebrannt und die angrenzenden Räumlichkeiten durch die Brandgase erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Jedoch konnte durch das gezielte Vorgehen der Feuerwehreinsatzkräfte ein noch größerer Schaden abgewehrt werden.

Ein Brandursachenermittler der Polizei hat noch in der Nacht seine Arbeiten vor Ort aufgenommen. Seitens der Feuerwehr standen insgesamt 29 ehrenamtliche Feuerwehrleute im Löscheinsatz. Die Rettung war mit zwei Fahrzeugen, die Polizei mit einer Streife und dem Brandursachenermittler vor Ort. Im Zuge der Nachuntersuchungen der FF Traiskirchen-Stadt am Samstagvormittag konnte keine Gefährdung festgestellt werden. Den beiden Hausbewohnern wurde seitens der Stadtgemeinde eine Ersatzwohnung zur Verfügung gestellt.

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Foto: BFKDO Baden/Stefan Schneider, Stefan Schneider

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Flammen schlugen in Traiskirchen meterhoch aus dem Fenster.

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