François Provost kam gleich zur Sache: „Die Zeiten sind nicht einfach, wir sind mit neuen Wettbewerbern konfrontiert.“ Wer das ist, sagte der Chef des französischen Automobilkonzerns Renault nicht. Aber wer an diesem Montag auf dem Pariser Automobilsalon unterwegs ist, sieht es sofort: die chinesischen Hersteller. Sie machen sich breit – gleich neben den Marken der Renault-Gruppe hat BYD einen noch relativ bescheidenen Stand, gegenüber von Mercedes ist Zeekr positioniert, neben dem Stand von Smart präsentiert Denza seine Fahrzeuge. BMW hat mit seiner kurzfristigen Absage im Juli in Frankreich Irritationen ausgelöst, aber es fand sich sofort jemand, der den Platz einnahm: Aito, ein Joint Venture der beiden Firmen Seres und Huawei, das erst vor fünf Jahren gegründet wurde.