Die SV Ried ist nach wie vor drauf und dran, im Aufstiegsjahr den Einzug in die Meistergruppe zu schaffen.

Auch wenn das Last-Minute-Gegentor beim 1:1 gegen den LASK schmerzte, ist Trainer Maximilian Senft vor dem Trip nach Innsbruck optimistisch. Auch wenn nach dem Derby-Fight ein „gravierender Tapetenwechsel“ anstehe, sei er überzeugt, „dass unsere Mannschaft dieser Herausforderung gewachsen ist“, betonte Senft vor seinem 100. Pflichtspiel als Ried-Coach. Beim Gegner erkannte er Adaptierungen. „Der Zugang, so viele Situationen wie möglich spielerisch zu lösen, wurde angepasst. Wir erwarten deutlich mehr weite Bälle in die letzte Kette, Duelle um zweite Bälle und einen starken Fokus auf Standardsituationen.“

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Mit der WSG wartet allerdings ein Team, das drei Punkte hinter Ried auch selbst noch mit den Top sechs liebäugeln darf. Der jüngste 1:0-Erfolg über Sturm verlieh den Tirolern einen Schwung, den man nun auch Ried spüren lassen will. „Schon das Spiel gegen den LASK (0:1, Anm.), auch wenn wir da nicht gepunktet haben, hat ihnen ein gewisses Selbstvertrauen gegeben. Der Sieg gegen Sturm hat das Ganze natürlich noch einmal mehr gepusht“, sagte Trainer Philipp Semlic. Er muss allerdings um den Einsatz von Goalie Adam Stejskal bangen. Der Tscheche klagt nach wie vor über Augenprobleme.

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(APA) Foto: GEPA