Keine Punkte gab es für die WSG Tirol zum Bundesliga-Qualigruppen-Auftakt bei der SV Oberbank Ried. Die Wattener unterliegen dem Aufsteiger, der zwei Elfmeter verwandelte, mit 1:2 (0:1). Den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielte Ademola Adebomi (>>> zum SPIELBERICHT). Damit reihen sich die Semlic-Schützlinge vorerst am dritten Rang ein. Nachfolgend Wattener Wortspenden!

WSG Tirol-Trainer Philipp Semlic und seine Schützlinge müssen die Heimreise nach dem ersten Qualigruppen-Spiel ohne Punkte antreten
„Für mich war es eine klare Fehlentscheidung“
Philipp Semlic, Trainer WSG Tirol:
…über das Spiel: „Jeder Auswärtsgang ist schwierig, aber hier in Ried ist es nicht einfach, Fußball zu spielen, mit allen Facetten die SV Ried dann auch mit hineinbringt. Wir wissen, um was es geht. Wir wissen auch, auf was es zu achten gilt. Wir werden versuchen, im nächsten Spiel, im Heimspiel gegen den GAK, etwas zu reißen.
Wir wissen schon, um was es geht, und können das aber auch sehr gut einschätzen, dass es hier ein schwieriges Auswärtsspiel wird für uns im unteren Playoff. Das war klar und ich sage noch einmal, dass man sich definitiv einen Punkt verdient hätte. Von daher stimmt uns die Performance positiv, dass wir nächste Woche was holen können.“
…über die beiden Elfmeter: „Wenn man ein Standbild hernimmt, dann schaut es schon so aus, aber man muss nicht selber Sportwissenschaftler sein oder studiert haben und man muss in der Bewegung immer die Biomechanik sehen. Da braucht man bewegte Bilder und das verstehe ich beim VAR nicht, dass immer Point of Contact genommen wird, sondern man muss die Bewegung sehen und das sieht man ganz klar.
Dass Havenaar mit 100 Kilo und Sulzbacher mit 70 Kilo die Hand in diese Richtung drückt, dann ist es absolut fragwürdig für mich, wieso man so einen Elfmeter gibt, weil es ja eine klare Fehlentscheidung für mich war. Der zweite war aber zurechtzugeben, also definitiv.“

„Bitter, dass wir so schnell den Elfmeter verursachen“
Valentino Müller, Kapitän WSG Tirol:
…über das Spiel: „Es war das erwartete schwere Match. Es ist bitter, dass wir nach dem Ausgleich so schnell den zweiten Elfmeter verursacht haben. Von dem her kann ich der SV Ried nur zum Sieg gratulieren. Es hat nicht so viele Chancen gegeben, wir haben uns aber darauf eingestellt.“
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Statement-Quelle: ADMIRAL Radioservice und Julian Biereder/Ligaportal
Fotocredit: Reinhard Schröckelsberger