Der Wurstelprater ist heute eines der bekanntesten Wahrzeichen von Wien. Doch seine Geschichte reicht weit zurück. Es war vor rund 260 Jahren, im Jahr 1766, als Kaiser Joseph II. eine Entscheidung traf, die die Stadt verändern sollte. Bis dahin war der Prater ein streng abgeschirmtes Jagdgebiet des Hofes. Dann öffnete der Kaiser das Gelände für die Bevölkerung. Mit einem kaiserlichen Erlass erlaubte er den Wienern, hier zu spazieren, zu reiten oder sich einfach zu erholen. Erste Gastbetriebe wurden errichtet, Wirte, Kaffeesieder und Lebzelter siedelten sich an, Schaukeln, Ringelspiele und Kegelbahnen folgten.