
Hier kam es zu dem Unglück.
Foto:
privat
Ein tragischer Todesfall beschäftigte die Neunkirchner Einsatzkräfte am Sonntagmorgen: Der 60-jährige Rumäne war offenbar in der Nacht in einem Altkleidersammelcontainer steckengeblieben und dort verstorben.
Es war kurz nach 6 Uhr, als ein Spaziergänger, der mit seinem Hund unterwegs war, den Vorfall beim Grünschnittplatz am Schwarzauferweg entdeckte. Dort befinden sich auch mehrere Sammelcontainer. Als die Einsatzkräfte am Unglücksort eintrafen, fanden sie einen Mann mittleren Alters vor, der mit der Hand bei der Öffnung des Containers steckte und mit den Beinen in der Luft hing.
Für ihngab es keine Rettung mehr. Er dürfte sich schon mehrere Stunden in dieser verhängnisvollen Lage befunden haben. Laut APA gehen die Ermittler davon aus, dass er auf sein Fahrrad gestiegen war, um mit der Hand in den Container greifen zu können. Dabei dürfte das Rad jedoch umgekippt sein, sodass der 60-Jährige die Klappe durch sein eigenes Körpergewicht zudrückte und sich dabei den Arm einklemmte. Weil er mit den Füßen den Boden nicht erreichen konnte, schaffte er es nicht mehr, sich selbst zu befreien. Er dürfte über Nacht erfroren sein. Fremdverschulden schlossen die Ermittler aus.