Der Bann ist gebrochen: Die SV Oberbank Ried gewinnt ihr erstes Bundesliga-Spiel im neuen Jahr und bestreitet den Qualigruppen-Start damit positiv. Dank zweier Elfmetertore von Kingstone Mutandwa und Philipp Pomer setzen sich die Wikinger mit 2:1 (1:0) gegen die WSG Tirol durch (>>> zum SPIELBERICHT) und überholen die Wattener in der Tabelle. Nachfolgend Stimmen der siegreichen Rieder!

Andreas Leitner und die SV Ried fahren zum Qualigruppen-Auftakt drei wichtige Zähler ein
„Wir gehen mit einem guten Gefühl in das Cup-Match“
Andreas Leitner, Kapitän und Torhüter SV Ried:
…über das Spiel: „Es waren fünf Spiele ohne Sieg. Für den Kopf und den gesamten Verein ist das in dieser Woche sehr wichtig. Wir gehen mit einem extrem guten Gefühl in das Cup-Match und werden wie heute alles am Platz lassen und wollen unbedingt in das Finale einziehen. Wir wollen in hitzigen Situationen einen kühlen Kopf bewahren. Natürlich gehört auch eine gewisse Spannung zu einem Derby dazu. Am liebsten würde ich gefühlstechnisch jetzt gleich spielen.“
Philipp Pomer, Torschütze SV Ried:
…nach dem Spiel: „Wir reden viel über Momentum. Wir wussten, wenn wir dieses erste Spiel gewinnen, geht es in eine richtige Richtung. Jeder, der das Rieder Trikot trägt, weiß, worum es am Mittwoch geht. Mit den Fans gemeinsam im Stadion freuen wir uns auf die 90 Minuten.“

„Man sieht, dass unsere Art und Weise Früchte trägt“
Maximilian Senft, Trainer SV Ried:
…über das Spiel: „Wir starten unglaublich gut in das Spiel und haben eigentlich zwei Sitzer. Dementsprechend glaube ich, dass wir eigentlich sogar höher in die Halbzeit gehen können. Klarer Elfmeter aus meiner Sicht ist vor dem 1:0. Ich glaube, da gibt es keine zwei Meinungen. Und dann souverän verwertet von Kingstone. Das freut mich sehr für ihn. Ich habe ihm unter der Woche schon gesagt, dass es nicht mehr lange dauern wird, aber dass es dann gleich in den ersten 45 Minuten klappt. Das freut uns alle umso mehr.“
„In der zweiten Halbzeit sind wir auch wieder dominant gestartet. Wir hatten einige Schüsse. Und dann kassierst du das 1:1 nach solchen fünf Wochen. Und ich glaube, wie dann auch die Entstehung ist, nämlich zum 2:1, macht mich echt stolz und den Strafstoß dann auch zu verwerten. Ein ganz wichtiger Sieg.“
…über die Situation bei den Riedern: „Wir gemeinsam mit der Mannschaft pflegen eine Art und Weise, die Dinge sehr klar anzusprechen, die Spieler auch mit einzubeziehen, gerade wenn es um das Thema geht, Niederlagen oder nicht so gute Leistungen aufzuarbeiten, und da war unter der Woche schon einiges an Kommunikation, sowohl vom Staff, aber eben auch von den Spielern. Ich glaube, man sieht dann in solchen Spielen wie heute, dass das Früchte trägt, weil wir eben auch nach so einem Nackenschlag nochmal zurückkommen können.“
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Statement-Quelle: ADMIRAL Radioservice und Julian Biereder/Ligaportal
Fotocredit: Reinhard Schröckelsberger