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Sieben Filme, um den Iran besser zu verstehen
Filme können im Iran zu Haftstrafen führen und treiben Regisseure ins Exil. Trotzdem ist das Kino eines der besten Fenster zu diesem Land – wie unsere Auswahl zeigt.
Publiziert: 15.03.2026, 18:25
Ihr Buchclub in ihrer Stube in Teheran wird zum Zufluchtsort: Golshifteh Farahani als Literaturprofessorin in «Lolita lesen in Teheran».
Foto: PD
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«Taxi Teheran» von Jafar Panahi
Der Regisseur und Fahrer Jafar Panahi (rechts) mit einem Passagier in seinem Taxi.
Foto: PD
Seit 2010 darf Jafar Panahi in seinem Land keine Filme mehr drehen. Das hält ihn nicht davon ab, seinem Job nachzugehen. 2015 wurde er für diese Zähheit belohnt: Er bekam an der Berlinale den Goldenen Bären für den Film «Taxi Teheran», in dem er sein Taxi in ein mobiles Filmstudio verwandelt, mit dem er durch die Strassen fährt. Es wirkt, als habe der Film sich zufällig vor der Kamera ereignet; und so ist er dann auch kein Verstoss gegen das Berufsverbot. Die unterschiedlichsten Passagiere kommen auf der Rückbank in Plauderlaune. So wird «Taxi Teheran» ein vielschichtiges Gesellschaftsporträt des Iran: die legendäre Warmherzigkeit der Menschen, ihr Humor trotz all der Repression, ihre Sehnsucht nach Freiheit und Recht.
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