Johann Hauser "Löwe" 1969

„Wilde“ Kunst: Johann Hausers „Löwe“ aus 1969, der nicht nur in der Geburtstagsschau zu „20 jahre kUNSt“ im Museum Gugging hängt, sondern auch vom Cover des zugehörigen Geburtstagsbuches brüllt.

Foto:
Privatstiftung – Künstler aus Gugging / Landessammlungen NÖ

Mit Hauser, Walla, Tschirtner und Co. eröffnet das Museum im ehemaligen Kinderpavillon von Maria Guggings Nervenheilanstalt am Sonntag seine heurige Geburtstagssaison. Und feiert mit 20 Künstler(inne)n aus (weit mehr als) 20 Jahren nicht nur einen, sondern gleich drei, nein: vier Geburtstage.

Erst war’s eine Kinderstation. Dann war’s „eine Ruine“. Und jetzt? Ist es Kulturhügel und Kunstcenter, ist es Galerie und Atelier, ist es Museum und Werkstatt. Und zwar für: Art brut, also das, was Jean Dubuffet in den 1940er-Jahren in Paris erstmals als „rohe Kunst“ bezeichnet hat. Was Leo Navratil seit den 1950er-Jahren in Maria Gugging erst getestet, dann gefördert hat. Was Johann Feilacher seit den 1980er-Jahren ebendort weiterentwickelt hat. Und wofür vor 20 Jahren auch ein Ausstellungshaus eröffnet wurde: das Museum Gugging.